Wie bestimmt Dr. d'Adamo die Nahrungsmittel für Genotypen

Wie wird bestimmt, welche Nahrungsmittel für die verschiedenen GenoTypen gut oder zu meiden sind?

Die Genotyp-Diät reicht über das Wissen von Lektinen und deren spezifischer Unverträglichkeit hinaus und geht noch einen Schritt weiter, in den Bereich der Epigenetik[1].

Um die Genotyp-Diät erfolgreich durchzuführen, ist es notwendig, herauszufinden, was Ihr GenoTyp ist, der auf Ihrer Blutgruppe, Ihren Sekretorstatus, Ihren Rhesusfaktor und verschiedenen körperlichen Biomarkern beruht (sie werden durch Messungen am Körper bestimmt).

Dr. D'Adamo hat seine Liste mit den nach Blutgruppe getesteten Nahrungsmittel genommen und eine ganze Reihe von weiteren Parametern dazugefügt und diese in ein selbst entwickeltes Computerprogramm eingegeben. Dieses Programm zieht die unterschiedlichen Anfälligkeiten der GenoTypen für bestimmte Erkrankungen in Betracht.

Zum Beispiel:

Ein Lehrer mit Blutgruppe A; ihr uraltes Erbe als Bauern hat die Lehrer genetisch darauf vorbereitet, eine große Vielfalt an frischen Nahrungsmitteln, Getreide und Meeresfrüchten im Stoffwechsel zu verarbeiten. Dagegen fehlen ihnen die Enzyme, um tierisches Fett richtig zu verdauen und im Stoffwechsel umzusetzen. Wenn ihre Nahrung im Übermaß aus Fleisch besteht, entwickeln sich im Verdauungstrakt allmählich Bakterien, die den Stoffwechsel und das Immunsystem stark blockieren. Daraus ergeben sich eine Reihe von Magen-Darm-Problemen wie Gastritis. Die Auswahl der Nahrungsmittel für den Lehrer berücksichtigt nicht nur die Blutgruppe, den Sekretorstatus, den Rhesusfaktor und die Biomarker, sondern es werden auch Nahrungsmittel ausgewählt, die die genetische Optimierung, die Genmethylierung und die Muskelmasse steigern können und die Fehlentwicklung der Darmflora verringern können, so dass keine Rückstände von Kohlenhydraten im Verdauungstrakt übrigbleiben.

Lehrer müssen auch dafür sorgen, dass ihre Anti-Krebs-Gene aktiv bleiben. Das Computerprogramm von Dr. D’Adamo sucht also nach Nahrungsmitteln die für Blutgruppe A geeignet sind und Karzinigene und Mutagene im Körper beseitigen können.



[1] Die Epigenetik beschäftigt sich mit der epigenetischen Vererbung, d. h. der Weitergabe von Eigenschaften auf die Nachkommen, die nicht auf Abweichungen in der DNA-Sequenz zurück gehen, sondern auf eine vererbbare Änderung der Genregulation und Genexpression.