Uva Ursi - Bärentraube - 60 Kps. zu je 500 mg - HP
nach dem Reinheitsgebot von Dr. Clark
Entgiftet und reinigt Nieren und Blase
Als Arzneimittel wird die Pflanze seit dem 18. Jahrhundert genutzt. Bärentraubenblätter sind eine alte Heilpflanze, sie entgiften die Nieren und Blase und helfen bei Entzündungen der Harnwege. Heute setzt man die Bärentraube bei den ersten Anzeichen einer Blasenentzündung und auch unterstützend zur Antibiotika-Therapie bei Harnwegsinfekten ein.
60 Kapseln zu je 500 mg
Täglich 2 x 1 Kapsel mit einem Glas Wasser zu einer Mahlzeit, in Situationen erhöhten Bedarfs auch mehr.
Die Ernährung sollte abwechslungsreich und ausgewogen sein, denn der Körper braucht Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und andere Vitalstoffe zur Erhaltung seiner Leistungsfähigkeit und Abwehrkraft. Da unser Körper die meisten dieser Vitalstoffe nicht selbst herstellen kann, müssen sie mit der täglichen Nahrung oder als gezielte Nahrungsergänzung aufgenommen werden.
Nahrungsergänzungsmittel sollen nicht als Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung dienen, sind aber als Ergänzung sinnvoll. Die empfohlene Tagesdosis soll nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite kleiner Kinder, sowie kühl und gut verschlossen aufbewahren.
Die Inhaltsstoffe der Bärentraube entfalten ihre Wirkung besonders gut, wenn der Harn leicht alkalisch ist. Das erreichen Sie durch eine obst- und gemüsereiche Kost mit wenig Fleisch, Wurst und Käse.
Tees mit Bärentraubenblättern werden am besten nicht aufgebrüht, sondern kalt angesetzt und eine Weile stehen gelassen. Dann sind sie besser verträglich.
Der Urin kann sich nach Einnahme von Bärentraube grün bis blaugrün verfärben.
Die Kommission E empfiehlt, arbutinhaltige Präparate nicht länger als eine Woche und nicht öfter als fünfmal im Jahr einzunehmen. Hydrochinon, der Abkömmling von Arbutin, steht im Verdacht in größeren Mengen das Erbgut zu verändern.
Schwangere, Stillende und Kinder dürfen Bärentraube nicht anwenden.
Frei von Gluten. Ohne Milchzucker. Bärentraube, Hydroxypropylmethylcellulose (Kapselhülle),

| Inhaltsstoff |
Pro Kapsel |
Pro Tagesverzehr |
| Uva Ursi (Bärentraube) |
400 mg |
800 mg |
Die Bärentraube ist ein Strauch, der zwischen 30 cm und 1 m groß wird. Sie trägt immergrüne verkehrt-eiförmige, ledrige, dicke Blätter, die an ihrer Oberseite glänzen und an ihrer Unterseite matt sind. Die Blüten sind weiß bis rosa und glockig in ihrer Form. Die Beeren schmecken säuerlich-herb und sind scharlachrot. Eine Verwechslung ist möglich mit der Preiselbeere. Ähnlich ist auch die Alpen-Bärentraube (Arctostaphylos alpinus), die allerdings blauschwarze Beeren trägt.
Heimisch ist die Bärentraube in Mittel- und Nordeuropa. Dort wächst sie auf Moorböden und Heideland. Sie kommt weltweit in Ländern der nördlichen Hemisphäre vor. Die Bärentraube wächst vorwiegend in Kiefernwäldern, auf Moor- und Heideboden. In den Alpen gedeiht sie bis zu einer Höhe von 2.500 m.
Sie zählt zwar nicht zu den Giftpflanzen, dennoch sollte die Droge nicht überdosiert werden. Bei der Teezubereitung ist darauf zu achten, dass man mit kaltem Wasser, auf keinen Fall mit heißem Wasser übergießt, da ansonsten der Gerbstoffanteil zu groß wird. Dies kann unter Umständen zu Magenproblemen mit Übelkeit und Erbrechen führen.
Die Blätter produzieren allein mit Wasser, Kohlendioxyd und Sonnenlicht bis zu 12% des Arbutin-Wirkstoffes. Unter dem Einfluss gewisser Fermente spaltet sich Arbutin in Zucker und Hydrochinon, so dass sich der alkalische Urin braun verfärbt (Heilreaktion). Zusammen mit anderen Wirkstoffen, wie Hydrochinon, Myricitin, Methylarbutin, Gerbstoff, Uerecetin, Gallussäure, Ellagsäure, iridiod-artige Stoffe und Catechin, wirkt Bärentraube besonders auf die Harnwege entzündungshemmend und harntreibend. Die Inhaltsstoffe können nur dann antibakteriell wirken, wenn der Urin leicht basisch ist (pH bei ca. 8,0). Dies kann durch einen Teststreifen überprüft werden. Sobald der Urin klar wird und der üble Geruch verschwindet, sollte man die Anwendung beenden. Überdosierungen können Magenschmerzen und Erbrechen verursachen, daher genaue Dosierung beachten.
Die getrockneten Blätter enthalten sieben bis zwölf Prozent Phenolglykoside, vor allem Arbutin. Daneben reichlich Gerbstoffe vom Gallotannin-Typ sowie Flavonoide.
Das Arbutin wird im Körper zu Hydrochinon gespalten, das für die antibakterielle Wirkung in den ableitenden Harnwegen und der Blase verantwortlich ist. Daher eignen sich Bärentraubenblätter bei den ersten Anzeichen einer Blasenentzündung – wie Schmerzen beim Wasserlassen, häufigem Harndrang und Krämpfen im Unterleib. Ferner können die Extrakte unterstützend zu einer Antibiotika-Behandlung eingenommen werden.