L-Cystein - 60 KPs. zu je 606 mg - HP
nach dem Reinheitsgebot von Dr. Clark
Synthese lebenswichtiger Fettsäuren, Unterstützung der Festigkeit von Bindegewebe, Muskeln und Knochen.
Cystin ist die stabile Form der schwefelhaltigen Aminosäure Cystein, der Körper verwandelt die beiden, wie er es gerade braucht, und so kann man sie als eine einzige Aminosäure betrachten. Der Schwefel bewirkt die antioxidative Eigenschaft. Die in den Stoffwechsel abgegebene Schwefelsäure hilft dem Körper bei der Entgiftung.
Zusammen mit Glutaminsäure und Glycin bildet Cystein Glutathion, das wichtigste wasserlösliche Antioxidans des Körpers. Glutathion, das zusammen mit dem selenhaltigen Enzym Glutathionperoxidase wirkt, entgiftet freie Radikale, außerdem kann es verbrauchtes Vitamin C und E zur Wiederverwendung aufbereiten. Die Höhe der Cystein-Zufuhr mit der Nahrung bestimmt, wie viel Glutathion der Körper produzieren kann. Die Gabe von Cystein kann den Glutathion-Spiegel anheben.
60 pflanzliche Kapseln zu je 606 mg - Gesamtgewicht 36,4 g
Täglich 2 x 1 Kapsel mit einem Glas Wasser zu einer Mahlzeit, in Situationen erhöhten Bedarfs auch mehr.
Die Ernährung sollte abwechslungsreich und ausgewogen sein, denn der Körper braucht Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und andere Vitalstoffe zur Erhaltung seiner Leistungsfähigkeit und Abwehrkraft. Da unser Körper die meisten dieser Vitalstoffe nicht selbst herstellen kann, müssen sie mit der täglichen Nahrung oder als gezielte Nahrungsergänzung aufgenommen werden.
Nahrungsergänzungsmittel sollen nicht als Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung dienen, sind aber als Ergänzung sinnvoll. Die empfohlene Tagesdosis soll nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite kleiner Kinder, sowie kühl und gut verschlossen aufbewahren.
Für Vegetarier geeignet. Frei von Gluten. Ohne Milchzucker. L-Cystein, Hydroxypropylmethylcellulose (Kapselhülle)

| Inhaltsstoff |
Pro Kapsel |
Pro Tagesverzehr |
| L-Cystein |
500 mg |
1000 mg |
Schwefelhaltige Aminosäuren wie Cystein und Methionin haben sich als wirksamer Schutz gegen Kupfervergiftungen erwiesen. Cystein kann ebenso dazu beitragen, den Organismus z.B. vor schädlichen Substanzen zu schützen, die durch Rauchen und Trinken entstehen. Earl Mindell schreibt dazu in „Die neue Vitaminbibel, Seite 185 oben: “Ein Cystein-Präparat, das täglich zusammen mit Vitamin C (dreimal soviel Vitamin C wie Cystein) genommen wird, ist gut für Raucher und Menschen, die viel Alkohol trinken (die Präparate sollten nicht auf nüchternen Magen genommen werden!). Neuere Forschungen weisen darauf hin, dass therapeutische Dosierungen von Cystein ein hohes Maß an Schutz gegen radioaktive Strahlen bieten können.“ Bei Diabetes sollte man nicht so hohe Dosierungen wählen, weil damit die Wirkung des Insulins abnehmen könnte.
Antioxidans: Cystein für sich oder als Bestandteil von Glutathion oder anderen Zellproteinen hat eine stark schützende Wirkung vor freien Radikalen und damit vor vielen degenerativen Krankheiten. Cystein und Glutathion sind wirksam darin, die toxische Wirkung von Medikamenten und Chemikalien, besonders von Schwermetallen zu verringern.
Immunsystem: Glutathion ist wesentlich an der Produktion der Leukotriene beteiligt, die als chemische Mittler bei der Abwehr des Immunsystems gegenüber Entzündungen wirken, indem sie die Funktion der weißen Blutkörperchen verstärken. Cystein-Mangel vermindert stark die natürlichen Killerzellen.
Fettstoffwechsel: Cystein ist zusammen mit Patothensäure entscheidend an der Synthese von wichtigen Fettsäuren beteiligt, die zur Produktion von Zellmembranen und Myelin (in der Nervenmarkscheide) benötigt werden.
Bindegewebe: Cystein ist Bestandteil im Strukturprotein des Bindegewebes und verleiht dem Gewebe besondere Festigkeit.
Taurin-Synthese: Der Körper kann Cystein zu Taurin umformen, das wichtig ist im Nerven-, Verdauungs- und Herz-Kreislauf-System.
Alterung, chronischen Krankheiten, Arthritis, Atemwegserkrankungen, Grauem Star, Makuladegeneration, Hautkrankheiten, Haarausfall, Infektionsanfälligkeit, Krankheiten der Verdauungswege, besonders des Magens, Lebererkrankungen, Stress, hohe körperliche Belastung, Reduktionsdiäten, Störungen im Proteinstoffwechsel, Vergiftungen, Trauma, AIDS, Krebs, Chemo- und Strahlentherapie.
Burgersteins Handbuch Nährstoffe, Haug Verlag 2002
Earl Mindell: Die neue Vitaminbibel, Heyne Verlag 2007
Uwe Gröber: Orthomolekulare Medizin, Wissensch. Verlagsgesellschaft Stuttgart 2008