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Parasiten und Würmer gedeihen prächtig in den verkrusteten Mucoid-Schleimschichten, von denen sie sich ernähren. Da sie sich in die verklebten Schichten hineingraben, können ihnen die meisten Wurmkuren nichts anhaben. In ihrer perfekten Behausung geborgen, erhalten sie sich, bis die Darmablagerungen ein für alle Mal entfernt sind.
Vor Jahren glaubte Dr. Anderson, einen Bandwurm zu haben. Nach mehrfachen Darmreinigungen probierte er verschiedene Kräutermischungen aus, um die kleinen Quälgeister loszuwerden. Er nahm schwarze Walnussschalen, ein Kräuter-Kürbis-Gemisch, Knoblauch und Kürbissamen. Er machte das einige Wochen, setzte zwei Wochen aus und fing wieder damit an, um auch die Eier zu erwischen. Später erzählte Dr. Jensen ihm, dass das einzig wirksame Mittel, um Würmer zu töten, ist, drei Tage lang nur rohe Zwiebeln und Knoblauch zu essen und in der letzten Nacht eine erhöhte Dosis eines starken Abführmittels auf Kräuterbasis einzunehmen. Am nächsten Morgen, wenn sich Stuhlgang ankündigt, muss man sich dann in warme Milch setzen. (So seltsam das klingt, Würmer lieben warme Milch. Die Theorie ist, dass die geschwächten Würmer im Dickdarm enden, nachdem sie vor den rohen Zwiebeln und dem Knoblauch geflohen sind. Aber sie schrecken zurück, wenn sie kalte Luft am Darmausgang spüren. Wenn sie statt dessen warme Milch spüren, kommen sie heraus.) Dr. Anderson probierte das tatsächlich aus und das einzige, was herauskam, war ein drei Zentimeter langer Hakenwurm.
Ungefähr ein Jahr nach diesem Entwurmungsversuch war er in Tucson. Weiße Krähe und Dr. Anderson mit Frau machten zu dritt die Darmreinigung, experimentierten aber damit, eine Mahlzeit am Tag zu essen. Er berichtet: "Ich fühlte mich schon zu 90% gesäubert. Wahrscheinlich der einzige Teil meines Verdauungssystems, der nicht völlig von den verhärteten Schleimablagerungen befreit war, war der Magen. Ich war mir da ziemlich sicher, weil ich einen offensichtlichen Magensäuremangel hatte. Wir befanden uns auf dem vierten Programmtag, ich hatte eben mein Psyllium-Shake genommen, da schnappte ich plötzlich nach Luft. Ich krümmte mich und hielt meinen Magen. 20 Minuten lang konnte ich mich kaum auf den Beinen halten. Es fühlte sich so an, als ob etwas versuchte, meinen Magen umzudrehen. Es war nicht wirklich schmerzhaft, aber ein äußerst seltsames Gefühl. Dann verschwand es so plötzlich, wie es gekommen war und trat niemals wieder auf. Am nächsten Morgen schied ich einen ein Meter langen Wurm aus. Und am Morgen drauf kam ein weiteres 20 cm langes Stück."
Wenn Sie erst einmal ernsthaft mit dem Programm beginnen, dann seien Sie sich darüber im klaren, dass so etwas passieren kann. Und seien Sie dankbar dafür. "Junk Food", und damit meine ich jedes Essen, das für einen gesunden Körper unnatürlich ist, überanstrengt den Magen, die Bauchspeicheldrüse, die Nieren, die Leber, das Herz, die Schilddrüse und andere Organe. Außerdem wird das Immunsystem ernsthaft belastet. Schlechte Nahrung erzeugt den idealen Nährboden für Parasiten.
Über 134 Parasitenarten können im menschlichen Körper existieren. Die meisten Menschen sind vom einen oder anderen davon befallen. Sie können sogar die inneren Wände des Dünndarms belegen und so die Aufnahme der Nährstoffe verhindern. Parasiten können auch schwere Verstopfungen verursachen, indem der Versorgungskanal blockiert und verschmutzt wird. Weltweit gesehen sind die Würmer noch gefährlichere Feinde des Menschen als der Krebs. Tatsächlich zählt die Weltgesundheitsorganisation die von Parasiten verursachten Krankheiten unter die sechs gefährlichsten Infektionskrankheiten der Menschheit.
In Brasilien wird einem Parasiten namens "Amerikanischer Trypanosomiasis" jeder dritte Todesfall bei Erwachsenen zugeschrieben. Im Vergleich zu anderen Ländern hält man Industrienationen wegen ihrer "guten Gesundheit", ihrer "guten Ernährung", wegen des Klimas und wegen der sanitären Einrichtungen für relativ parasitenfrei. Die letzten beiden Punkte treffen zu, aber die Tatsache, dass die Industrienationen zu den kränksten Nationen der Erde gehören, deutet auf schlechte Ernährung hin. Jede neue Generation kultiviert schlechtere Essengewohnheiten und exportiert sie in andere Länder. Parasitenbefall hat in Europa während der letzten beiden Jahrzehnte drastisch zugenommen. Nur wenige Mediziner kennen das Problem und untersuchen ihre Patienten auf Parasitenbefall. Und selbst, wenn sie den Verdacht hätten, wüssten sie nicht, wonach sie suchen sollten und wie sie sie wirksam beseitigen könnten.
Ich weiß von einem Arzt, der die Augen eines Patienten mit dem Mikroskop untersuchte und dabei sah, wie ein kleiner Wurm von einer Seite des Auges zur anderen krabbelte und dann verschwand. Parasiten können mikroskopisch klein oder 5 Meter lang sein. Die meisten sind nicht tödlich, aber sie können eine Menge Ärger verursachen. Parasitenbefall zeitigt die Symptome vieler anderer Krankheiten und verschließt sich daher einer exakten Diagnose.
Die Beseitigung der Parasiten aus dem Körper ist sehr wichtig für die Gesundheit.
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