Hilfe für Drüsen und Organe - Wie man einen Einlauf macht. Man sollte Wasser keinesfalls nur zur äußerlichen Reinigung verwenden. Glauben Sie mir, die innere Verunreinigung ist in Wahrheit weitaus...

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03/12/2010

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How one does an intestine finish

How one does an intestine finish
Zurück zum Thema: Darm

Man sollte Wasser keinesfalls nur zur äußerlichen Reinigung verwenden. Glauben Sie mir, die innere Verunreinigung ist in Wahrheit weitaus schlimmer und ausgeprägter als die äußere. Mit jemandem, der sich nur äußerlich wäscht, aber innerlich verunreinigt ist, verhält es sich wie mit einem Grabdenkmal: Außen sauber und fein geschmückt, aber innen voller schrecklicher Abscheulichkeiten. Nichts außer einem göttlichen Wunder kann Ihnen schneller und besser helfen, als ein Einlauf. Lernen Sie daher Einläufe schätzen und lieben. Sie helfen bei Kopfschmerzen, Druckgefühlen, Verstopfung, Schmerzleiden, Blähungen, massiven Ansammlungen giftigen Schleims und Eiter.

Einige Leute haben panische Angst vor Einläufen. Dies ist jedoch schlichter Befangenheit oder mangelndem Wissen zuzuschreiben. Einläufe durchzuführen, erweist sich als klug und weise, solange man noch innerliche Verunreinigung in sich trägt. Sie sind sehr nützlich und führen durch Reinigung ein gesteigertes Wohlbefinden herbei. Wenn Sie sich dabei verlegen fühlen, schämen Sie sich lieber dessen, was Sie Ihrem Körper antun: Alkoholische Getränke, Kaffee, Limonade, Fleisch, Zucker, Molkereiprodukte, Völlerei, Übergewicht usw.

Andererseits könnte es einfach der Fall sein, dass Sie nicht wissen, wie man einen Einlauf nimmt. Lassen Sie sich davon nicht aufhalten, denn es ist leicht erlernbar. Seien Sie tapfer! Eine völlig neue positive Erfahrung erwartet Sie. Eines verspreche ich Ihnen: Es wird zum genüsslichsten Teil Ihrer Reinigung, wenn Sie die Früchte ihrer Arbeit in schillernden Farben vor sich sehen.

Zwei Einläufe täglich können während der Reinigungswoche (Stufe I oder II) drei Meter zusätzliche Schlackenablagerungen beseitigen. Ein Freund von mir, der nur auf Kräuter schwört, glaubte, bei der Reinigung durch zusätzliche Kräutergaben völlig ohne Einläufe auszukommen. Es kam dadurch zu Perioden, in denen er sich miserabel fühlte, was ein deutliches Anzeichen dafür ist, dass sich giftige Substanzen lösten und dringend hätten ausgeschieden werden sollen. Einläufe hätten ihm große Erleichterung verschafft, was er bei seiner zweiten Reinigung dann auch berücksichtigte. Er überwand seine Abneigung und erkannte sehr rasch die Vorzüge. Heute empfiehlt er jedermann, Einläufe zu nehmen, da es die Reinigung immens vereinfacht. Jedermann, der die Reinigung ohne Einläufe durchführte, hatte Ergebnisse, die weit unter dem Durchschnitt lagen, von unangenehmen Empfindungen ganz zu schweigen. Ich würde also sagen: Wenn Sie keine Einläufe nehmen möchten, dann verzichten Sie auf zusätzliche Erfolge. Es kann aber auch sein, dass Sie sich einfach nur schlecht genug fühlen müssen, um die Feinde namens Verlegenheit und Unwissenheit zu besiegen, anstatt sich von ihnen besiegen zu lassen.

Die benötigte Ausrüstung

Ich empfehle Ihnen, ein richtiges Einlaufgefäß zu benutzen, einen sogenannten Irrigator. Benutzen Sie keines dieser kleinen Gefäße, die man in der Apotheke kaufen kann. Ein Irrigator zeichnet sich durch leichtere und schnellere Handhabung aus; außerdem ist er auf lange Sicht preiswerter. Das Endstück des Einlaufschlauches wird mit Olivenöl bestrichen, damit es leichter in den After (Darmausgang) eingeführt werden kann. Ebenso empfiehlt es sich, den After selbst mit Olivenöl einzureiben. Hierzu könnte tatsächlich jedes beliebige Salatöl (aus dem Reformhaus) verwendet werden, aber Olivenöl ist sehr gesund und hat ausgezeichnete Reinigungseigenschaften - außerdem eignet es gut dazu, Ausschläge zu verhindern.

Welche Einlaufflüssigkeit man verwendet

Als Einlaufflüssigkeit sollte man sauberes, mineralarmes Wasser verwenden. Kräutertee kann auch benutzt werden, wenn Sie sich schon mitten im Reinigungsprozess befinden. Nehmen Sie einen Teelöffel Kräuter auf etwa 3 Liter Wasser. Kochen Sie den Tee daraus und filtern Sie ihn anschließend. Aus den folgenden Kräutern lassen sich hervorragende Einlaufflüssigkeiten gewinnen:

Katzenminze hat beruhigende Wirkung auf den Körper, spendet Kraft, verbessert den Kreislauf und lindert Erkältungen, Fieber und Blähungen. Wenn jemand Schwierigkeiten dabei hat, Einläufe durchzuführen, eignet sich Katzenminze ganz hervorragend. Gleiches gilt bei Kindern.

Klettenwurzel ist eines der allerbesten Blutreinigungsmittel. Sie verbessert den Zustand der Haut, wie kein anderes Kraut, verbessert die Nierenleistung und hilft, Kalziumablagerungen zu entfernen.

Schafgarbe ist gut für Leber, Magen und Drüsen. Sie reinigt das Blut, öffnet Hautporen zu Ausscheidungszwecken (die Haut ist das größte Ausscheidungsorgan des Körpers) und eignet sich bei Erkältung, Krämpfen, Fieber und Grippe; sie ist außerdem ein wohltuender Badezusatz.

Rote Himbeere eignet sich ausgezeichnet bei allen Frauenleiden. Sie besitzt einen hohen Eisenanteil, ist gut für die Augen, fördert die Ausscheidung und ist nahrhaft.

Andere wohltuende Einlaufkräuter sind: Distel, Pisang (Bananenpflanze), Thymian, Minze, Pfefferminze, Holunderblume, weiße Eichenrinde, gelber Ampfer (yellow dock), Eibischwurzel, Königskerze, Löwenzahn und Petersilie. Verwenden Sie die Kräuter aber nur einzeln. Benutzen Sie keine Kombinationen, es sei denn, Sie sind Kräuterfachmann oder Sie verwenden den Clean-me-out Tee.

Die Temperatur der Einlaufflüssigkeit

Die richtige Temperatur ist Körpertemperatur, bzw. etwas geringer. Je heißer die Flüssigkeit, desto schneller wird sie von der Darmwand aufgesogen. Die Muskeln entspannen sich dabei, was in diesem Fall kein wünschenswerter Effekt ist. Benutzen Sie also lauwarme Flüssigkeit. Dies hält die Darmmuskulatur straff und garantiert maximale Ausscheidung. Wenn Sie gegen Ende des Einlaufs das Gefühl haben, dass sich nun alle lösbaren Stücke abgelöst haben, empfiehlt es sich, einen letzten Liter kühles Wasser nachlaufen zu lassen, da dies die Darmmuskeltätigkeit anregt und stärkt. Sie werden dabei tief im Darm ein wunderbares Gefühl erleben, das den gesamten Unterleib stärkt.

Der Vorgang selbst

Achtung: Wenn Sie Flüssigkeit in das Einlaufgefäß füllen, achten Sie bitte darauf, dass der Hahn am anderen Ende des Schlauches (am Endstück) geschlossen ist. Nachdem Sie einmal Ihren Badezimmerboden mit Kräutertee überflutet haben, brauchen Sie sich daran allerdings nicht mehr laufend selbst zu erinnern.

Das Einlaufgefäß muss höher hängen, als der Ort, an dem Sie nachher sitzen (liegen, knien). Zum Aufhängen des Einlaufgefäßes können Sie den Badezimmertürgriff, den Handtuchhalter, die Duschstange oder jede andere zweckmäßige Vorrichtung verwenden. Je höher Sie das Gefäß hängen, desto größer sind Druck und Geschwindigkeit, mit denen die Flüssigkeit in Ihren Darm gelangt. Fangen Sie daher auf niedriger Ebene an. Wenn Sie sich erst einmal an die Sache gewöhnt haben, können Sie das Gefäß Stück für Stück etwas höher hängen. Das Einlaufen der Flüssigkeit könne Sie allerdings meistens auch am Hahn, der sich am Endstück entfernt befindet, regulieren.

Reiben Sie das Endstück und den After mit Olivenöl ein. Halten Sie das Endstück über die Toilette, das Waschbecken oder die Badewanne, öffnen Sie den Hahn (das Ventil) und lassen Sie solange Flüssigkeit ausfließen, bis sich keine Luftblasen mehr innerhalb des Schlauches befinden. Schließen Sie den Hahn, begeben Sie sich "in Startpostition" und führen Sie das Endstück in den After ein. Nachdem Sie das Endstück eingeführt haben, öffnen Sie den Hahn langsam, Stück für Stück. Lassen Sie die Flüssigkeit langsam einfließen, bis Sie sich daran gewöhnt haben. Behalten Sie eine Hand immer am Ventil, so dass sie es bei Bedarf schnell schließen können. So verhindern Sie ein ungewolltes Herausrutschen des Endstücks.

Die Körperstellung beim Einlauf

Auf dem Rücken liegend lässt sich der Darm während des Einlaufs gut massieren. Ich selbst bevorzuge allerdings eine kniende Position (mit Kopf nach unten), da ich das Gefühl habe, dass die Flüssigkeit auf diese Weise leichter ans entfernteste Ende des Darminneren fließt. Wenn ich einmal sehr gründlich dabei vorgehen möchte, massiere ich nicht nur den Darm (während sich die Flüssigkeit darin befindet), sondern auch Rücken und Flanken. Sie können sich leicht ausrechnen, dass sich eine gründliche Massage vorteilhaft auf die Menge des später herauskommenden "Materials" auswirkt.

Massieren Sie also gründlich. Beginnen Sie mit dem absteigenden Dickdarm (linke Seite des Unterleibs, in der Abbildung rechte Seite), gehen Sie weiter zum querliegenden Darmstück (direkt hinter der untersten Rippe, es sei denn, Sie haben einen Darmvorfall) und machen Sie anschließend am aufsteigenden Darm weiter (rechte Seite). Arbeiten Sie dabei die Flüssigkeit soweit wie möglich ins Darminnere hinein. Wenn Sie damit fertig sind (die Massage sollte sich über mindestens 15 bis 30 Minuten erstrecken), gehen Sie zur Toilette und lassen Sie dort alles heraus. Bereiten Sie sich auf eine Überraschung vor, wenn Sie sehen, was alles hervorkommen wird. Spätestens jetzt werden Sie Gefallen an Einläufen finden. Aber behalten Sie auch vor Augen, dass Sie, je nachdem wie gründlich Sie die Vorreinigung durchgeführt haben, erst ab dem dritten Tag der Hauptreinigung den "wahren Stoff" ans Tageslicht befördern werden.

Wenn die Flüssigkeit aus irgendeinem Grund nicht bis ins Darminnere vordringen will, hilft es, tiefe Atemzüge zu nehmen. Atmen Sie langsam und tief ein und wieder aus, da sich hierbei die Druckverhältnisse im Unterleib ändern. Dies ermöglicht der Flüssigkeit ein unbeschwerteres Passieren. In letzter Zeit mache ich meine Einläufe oft, während ich unter der Dusche stehe, das ist ein sehr angenehmes Gefühl und man kann sich gleichzeitig von außen waschen.

Die Flüssigkeitsmenge

Bei Ihrem ersten Einlauf benötigen Sie vielleicht nur eine gute Tasse voll. Das hängt davon ab, wie "kompakt" Sie sind. Machen Sie sich darüber keine Sorgen. Erzwingen Sie nichts. Sobald der Druck für Sie unangenehm wird, schließen Sie das Einlassventil. Helfen Sie dem Eindringen der Flüssigkeit nach, indem Sie wie oben beschrieben massieren oder atmen, und lassen Sie dann erneut Flüssigkeit ein. Sie werden wissen, wenn es reicht. Wenn Sie zuviel erwischt haben, lassen Sie wieder etwas ab. Es ist recht üblich, dass die Flüssigkeit anfänglich einige Blockaden überwinden muss. Lassen Sie nach Ihrem ersten Versuch alle Flüssigkeit wieder hinaus und wiederholen Sie den Vorgang. Beim kommenden Mal sollte bereits etwas mehr Flüssigkeit hineingehen.

Auch wenn Sie dieses Ziel vielleicht nicht gleich erreichen können, sollten Sie sich zwei Liter Einlaufflüssigkeit zur angestrebten Marke machen. Führen Sie solange Einläufe durch, bis keine Klumpen mehr herauskommen. Aus welchem Grund sollte man faulenden Müll eine Sekunde länger im Darm belassen, als unbedingt nötig? Insgesamt können Sie bis zu acht Liter Flüssigkeit verbrauchen (auf mehrere Male verteilt). Wenn Sie nur wenig Zeit haben, halten Sie sich an das Motto, dass ein kurzer Einlauf besser ist als gar keiner. Sie werden sich sehr viel wohler fühlen, nachdem Sie einen gründlichen Einlauf hinter sich haben.

Meine Empfehlung lautet: Zwei Einläufe morgens gleich nach dem Aufstehen sowie zwei Einläufe um 17.00 oder 18.00 Uhr. Wenn Sie Einläufe direkt vor dem Zubettgehen durchführen, kann es sein, dass Sie nachts aufstehen und sehr häufig Wasser lassen müssen, da Flüssigkeit oftmals im Darm zurückbleibt und von da nur schrittweise in die Nieren gelangt. Wenn Sie zu oft hinaus müssen, nehmen Sie Wacholderbeeren, bzw. ersatzweise Wacholderbeerenpulver. Dies führt dazu, dass Harnsäurereserven aktiviert und die Harnwege gereinigt werden. Es vermindert gleichzeitig die Anstrengung der Harnblase. Nachdem Sie zwei, drei Tage Wacholder eingenommen haben, werden Sie nachts wesentlich besser zur Ruhe kommen.

Wacholdertee hat sogar noch eine schnellere Wirkung.


Weitere Informationen und Beratung erhalten Sie unter:
Telefon Deutschland :0180 5 437225
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