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MultiBasic - Grundversorgung - 100 Kps. je 560 mg - HP

MultiBasic - Grundversorgung - 100 Kps. je 560 mg - HP

[HP-MULBA]
34.90 EUR
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MultiBasic -moderne Grundversorgung- 100 Kps. je 560 mg - HP

Für die tägliche Grundversorgung aktiver Menschen mitten im Leben. Eine Komposition aus den wichtigsten Vitaminen und Mineralstoffen mit optimaler Bio-Verfügbarkeit. Wichtig für die Unterstützung aller Körperfunktionen.

In diesem äußerst hochwertigen Produkt haben wir alle die Nährstoffe hinzugefügt, die der moderne Mensch als tägliche Grundversorgung benötigt. Die Komposition erfüllt alle Bedingungen, die für eine dauerhafte Einnahme sprechen: Sie besteht zunächst aus den Mineralstoffen Zink, Eisen, Mangan und Kupfer. Weiter haben wir die wichtigen Vitamine C, E, B1, B2, B3, B6, B12, D3, E und K hinzugefügt. Ergänzt wird diese Komposition um Coenzym Q10 in einer Mindestdosierung, Inositol, Cholin, Pantothensäure, Betacarotin, Biotin und Folsäure. In einer modernen Komposition sollten auch die wichtigsten Bioflavonoide enthalten sein: Kurkuma, Lutein, Zeaxanthin und Lycopin. Dieses Produkt ist geeignet für alle die Menschen, die mitten im Leben stehen und die neben einer gesunden Ernährung sicher sein wollen, ausreichend mit Mikronährstoffen versorgt zu sein.

Verkaufsgröße

100 pflanzliche Kapseln zu je 560 mg - Gesamtgewicht 33,6 g

Verzehrempfehlung

Täglich 2 x 1 Kapsel mit einem Glas Wasser zu einer Mahlzeit, in Situationen erhöhten Bedarfs auch mehr.

Hinweise

Die Ernährung sollte abwechslungsreich und ausge­wogen sein, denn der Körper braucht Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und andere Vitalstoffe zur Erhaltung seiner Leistungsfähigkeit und Abwehr­kraft. Da unser Körper die meisten dieser Vitalstoffe nicht selbst herstellen kann, müssen sie mit der täglichen Nahrung oder als gezielte Nahrungsergän­zung aufgenommen werden.

Nahrungsergänzungs­mittel sollen nicht als Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung dienen, sind aber als Ergänzung sinnvoll. Die empfohlene Tagesdosis soll nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite kleiner Kinder sowie kühl und gut verschlossen aufbewahren.

Zutaten

Frei von Gluten. Ohne Milchzucker.

Ascorbinsäure, Gelatine (Kapselhülle), Zinkgluconat, Vitamin E, Niacinamid, Eisenfumarat, Kurcumapulver, Cholinbitartrat, Inosit, Calcium-D-Pantothenat, Lutein, Mangangluconat, Coenzym Q10, Betacarotin, Zeaxanthin, Magnesiumstearat (Füll-stoff), Lycopin, Vitamin B6 HCl, Kupfergluconat, Vitamin B2, Vitamin B1, Vitamin B12, Vitamin D3, Folsäure, Vitamin K, Biotin

Tabelle der Inhaltsstoffe

Inhaltsstoff                        Pro Kapsel             Pro Tagesverzehr            
Vitamin C 150,00 mg 300,00 mg = 500% *
Zink 5,00 mg 10,00 mg = 67 % *
Vitamin E 15,00 mg 30,00 mg = 300% *
Niacin 27,00 mg 54,00 mg = 300% *
Eisen 7,00 mg 14,00 mg = 100 % *
Kurcumapulver 20,00 mg 40,00 mg
Cholinbitartrat 20,00 mg 40,00 mg
Inositol 20,00 mg 40,00 mg
Pantothensäure 9,00 mg 18,00 mg = 300% *
Lutein 0,50 mg 1,00 mg
Mangan 1,00 mg 2,00 mg
Coenzym Q10 7,50 mg 15,00 mg
Vitamin A 1,20 mg 0,400 mg = 50% *
Lycopin 0,25 mg 0,50 mg
Vitamin B6 3,00 mg 6,00 mg = 300% *
Kupfer 500 µg 1,00 mg
Vitamin B2 2,40 mg 2,80 mg = 300% *
Vitamin B1 2,10 mg 4,20 mg = 300% *
Vitamin B12 1,50 µg 3,00 µg = 300% *
Vitamin D3 2,50 µg 5,00 µg = 100 % *
Folsäure 0,300 mg 600,00 µg = 300% *
Vitamin K 30,00 µg 60,00 µg
Biotin 0,225 mg 450,00 µg = 300% *
Pfefferextrakt 2,50 mg 5,00 mg

 

* % RDA = Prozentanteil an der empfohlenen Tagesdosis

Wissenswertes zu Vitamin C

Vitamin C (Ascorbinsäure) ist ein wasserlösliches Vitamin, das die meisten Tierarten aus Glukose selbst herstellen können. Der Mensch, Meerschweinchen und Affen haben diese Fähigkeit verloren. Man vermutet, dass vor 60 Millionen Jahren ein "Vorgänger der Primaten" die Fähigkeit durch Genmutation verlor, das Enzym Gulonolacton-Oxydase herzustellen, welches die Leber zur Produktion von Vitamin C braucht. Dr. Burgerstein schreibt dazu in seinem "Handbuch Nährstoffe": "Der angeborene Vitamin-C-Mangel des Menschen ist auch kein ursprünglicher Ernährungsmangel, sondern eine Enzymmangel-Krankheit, die nicht allein durch das in der Nahrung vorhandene Vitamin C ausgeglichen werden kann. Ohne zusätzliche Vitamin-C-Einnahme entsteht ein Zustand, der auch subklinischer Skorbut genannt wird ".

Auswirkungen von Vitamin-C-Mangel

  • Raue Haut durch Ansammlung von Keratin in den Haarwurzeln
  • Entzündetes, blutendes Zahnfleisch, verminderte Wundheilung, Kapillarbrüchigkeit
  • Verminderte Immunität mit erhöhter Infektionsgefahr
  • Schwäche, Abgespanntheit, Müdigkeit
  • Depression durch ungenügende Produktion von Neurotransmittern
  • Der verminderte Oxidationsschutz kann das Risiko von Krebs, Herzerkrankungen, Schlaganfall, Arthritis und Grauem Star erhöhen

Erhöhter Bedarf: Bei Stress, chronischen Krankheiten und regelmäßiger Medikamenteneinnahme, im Wachstum und Alter und beim Rauchen.

Welche Funktionen erfüllt Ascorbinsäure im Körper?

  • Antioxidantien: Vitamin C befindet sich in allen Zellen, in Körperflüssigkeiten und Blut, wo es selbst oxidiert, um Zellen und Körpersubstanzen vor freien Radikalen zu schützen. Es verhindert die Oxidation von Folsäure und Vitamin E und ist beteiligt an der Umwandlung von Kupfer zur Superoxiddismutase, einem antioxidativen Enzym.
  • Eisenaufnahme: Vitamin C begünstigt die Resorption von Eisen im Körper erheblich.
  • Kollagenproduktion: Bei Vitamin-C-Mangel entsteht schwaches Bindegewebe in Haut, Gelenken, Muskeln, Knochen und Blutgefäßen.
  • Hormonproduktion: Die Produktion des Schilddrüsenhormons und der Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin ist abhängig von genügender Vitamin-C-Versorgung
  • Carnitinsynthese: Ascorbinsäure wird zusammen mit Niacin und Vitamin B6 zur Produktion von Carnitin benötigt, das zur Energiegewinnung aus Fetten dient. Ein Mangel kann zu Ermüdung und Muskelschwäche führen.
  • Herstellung von Neurotransmittern (Nervenbotenstoffe): Auch für die Herstellung von Serotonin und Noradrenalin, wichtigen Überträgersubstanzen im Gehirn, wird Vitamin C gebraucht
  • Histaminspiegel: Ascorbinsäure hilft den Histaminspiegel zu kontrollieren. Unzureichende Vitamin-C-Zufuhr erhöht den Histaminspiegel, der wiederum Krankheiten wie Allergien, Asthma, Magengeschwüre und bestimmte psychische Krankheiten verschlimmert.
  • Leber: Vitamin C regt das Enzymsystem der Leber an, welches das Blut entgiftet und toxische Substanzen ausscheiden hilft, wie z.B. Schwermetalle, Pestizide, Medikamente und Lebensmittelzusätze.

Literatur:

Dietl / Ohlenschläger: Handbuch der Orthomolekularen Medizin, Haug Verlag 2001
Earl Mindell: Die neue Vitaminbibel, Heyne Verlag 2007
Burgersteins Handbuch Nährstoffe, Haug Verlag 2002
Blaurock-Busch: Orthomolekulartherapie in der Praxis, Natura Med Verlag 1995
Paul Mohr: Gesund durch Nahrungsergänzungsmittel, Oesch Verlag 2004

Wissenswertes zu Zink

Zink ist neben Eisen mengenmäßig das zweithäufigste Spurenelement im Organismus. Ein Erwachsener besitzt 2 bis 3 Gramm Zink, das vor allem in den Hoden, Knochen, Muskeln, Ovarien, Prostata, Haaren, Augen und in den Inselzellen der Bauchspeicheldrüse in hoher Konzentration vorkommt. Es ist in allen Körperzellen vorhanden. Auch für den normalen Ablauf einer Schwangerschaft wird es benötigt, für das Wachstum und die Übertragung des genetischen Materials. Es gibt kaum ein wichtiges Krankheitsbild, an dem Störungen des Zink-Haushalts nicht entscheidend beteiligt sind. Zink ist Bestandteil von mehr als 300 Enzymen, die an allen wichtigen Reaktionen im Stoffwechsel beteiligt sind. Es strukturiert Knochen und Zellmembranen. Zudem reguliert es den Stoffwechsel von Vitamin A und von einigen wichtigen Hormonen (Schilddrüsen-, Sexual-und Wachstumshormone). Zink ist ein wichtiges Antioxidans, ohne das das Immunsystem nicht richtig funktioniert. Es ist ebenso ein bedeutender  Schwermetall-Gegenspieler. Ohne genügend Zink sind psychische Erkrankungen, ein gestörter Säure-Basen-Haushalt und Entzündungen vorprogrammiert. Neuere Studien deuten auf die Wichtigkeit des Elements für die Gehirnfunktion und für die Behandlung von Schizophrenie. Vieles spricht dafür, dass Zink für die Synthese der DNS notwendig ist. Bei übermäßigem Schwitzen kann der Körper bis zu 3 mg Zink täglich verlieren.

Das meiste Zink in den Nahrungsmitteln geht bei deren Verarbeitung verloren, oft ist auch wegen nährstoffarmer Böden zu wenig vorhanden.

Zink wirkt am besten zusammen mit Vitamin A, Kalzium und Phosphor. Es steigert den Proteinumsatz im Körper, was wichtig für alle Zellteilungs-und Wachstumsvorgänge ist. Von Zinkmangel sind daher besonders Zellsysteme mit hoher Zellteilung wie Haut, Schleimhäute und Immunsystem betroffen. Ohne Zink ist weder Wachstum noch Fortpflanzung oder Immunreaktion möglich. Aus der Nahrung werden nur 10% des aufgenommenen Zinks resorbiert, der Rest wird ausgeschieden.

Auswirkungen von Zinkmangel:

  • Haarausfall, Hautausschläge, Pusteln, Verhornungen, verzögerte Wundheilung
  • Infektionsanfälligkeit, Hemmung der Zellabwehr, Durchfall, Neigung zu Candida
  • Verminderte Geruchs-und Geschmacksempfindung, Nachtblindheit, Appetitlosigkeit
  • Wachstumsstörungen, Wachstumsverzögerung, verspätete sexuelle Entwicklung, Unfruchtbarkeit
  • Lernschwächen, Hyperaktivität, Aggressivität, Depression, Psychosen
  • Allergien, Anämie, chronische Müdigkeit, geringe Stressresistenz, büchige Nägel
  • Verminderte Resistenz gegen Umweltgifte, Insulinresistenz, Glucoseintoleranz

Erhöhter Bedarf bei: Entzündlichen Darmerkrankungen, Schwangerschaft, Stillzeit, Leistungssport, Diabetes, Infektionen, Operationen, Verbrennungen, Herzinfarkt, entzündlichen rheumatischen Erkrankungen, Krebs, Blutarmut, chronischen Schwermetallvergiftungen, hoher Alkoholkonsum, Reduktionsdiäten, Langzeiteinnahme verschiedener Medikamente wie ACE-Hemmer, Antacida, Ciclosporin A, Diuretika, DMPS, EDTA, Ethambutol, Glucocorticoide, "Pille", Lipidsenker, Chemo-/Strahlentherapie, Tetracyclin ...

Welche Funktionen erfüllt Zink im Körper?

  • Antioxidans: Zink schützt die Zellen vor Schädigungen durch freie Radikale. Ausserdem verhindert es in genügenden Mengen Schwermetallvergiftungen. Diese können sonst Zink von seinen Enzymplätzen verdrängen und zudem zellschädigende Radikalreaktionen auslösen
  • Hormone: Zink ist wesentlich für den Stoffwechsel der Geschlechtshormone, der Schilddrüsenhormone, der Wachstumshormone, der Insuline und der Gewebehormone (Prostaglandine)
  • Immunsystem: Zink ist beteiligt an der Regulierung der Immunantwort
  • Enzyme: Zink ist an Synthese und Funktion von mehr als 300 Enzymen beteiligt, es ist für die betreffenden Stoffwechselvorgänge unabdingbar. Es kann auch hemmend oder beschleunigend in den Stoffwechsel eingreifen. Ebenso ist der Auf-und Abbau von Nucleinsäuren bei der Zellteilung zinkabhängig. Ungenügende Aktivität kann zu einer Störung des Säure-Basen-Haushalts und vermehrter Natrium-und Wasserausscheidung führen

Literatur:

Burgersteins Handbuch Nährstoffe, Haug Verlag 2002
Dietl / Ohlenschläger: Handbuch der Orthomolekularen Medizin, Haug Verlag 2001
Earl Mindell: Die neue Vitaminbibel, Heyne 2007
Uwe Gröber: Orthomolekulare Medizin, Wissensch. Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart 2008

Wissenswertes zu Vitamin E

Als Vitamin E bezeichnet man eine Gruppe verwandter Molekül-Verbindungen, die eine unterschiedlich große Vitamin-E-Aktivität besitzen. Am aktivsten ist Alpha-Tocopherol. Das natürliche Vitamin E (d-Alpha-Tocopherol) zeichnet sich durch eine zwei-bis dreimal so hohe biologische Aktivität aus wie das synthetische DL-alpha-Tocopherol.

Vitamin E ist Bestandteil aller biologischen Membranen und ist das wichtigste fettlösliche Antioxidans im Körper. Vitamin E verbraucht sich bei Reaktionen mit freien Radikalen und kann durch Vitamin C regeneriert werden. Es verhindert die Oxidation von Fetten ebenso wie die von Vitamin A und C, Selen und von zwei Schwefelaminosäuren. Ausserdem steigert es die Wirksamkeit von Vitamin A. Innerhalb der Zellen hilft Vitamin E vermutlich auch die Enzyme zu regulieren.

1 mg Alpha-Tocopherol entspricht 1,49 Internationalen Einheiten (IE). Dieses Vitamin wird gespeichert in Leber, Fettgewebe, Herz, Muskeln, Hoden, Gebärmutter, Blut, Hirnanhangdrüse und Nebennieren. Anders als andere fettlösliche Vitamine wird Vitamin E nur kurze Zeit im Körper gespeichert, vergleichbar mit den wasserlöslichen Vitaminen C und B. Präparate mit 25 Mikrogramm Selen pro 200 IE synthetisch hergestelltem Vitamin E steigern die Wirkung des Vitamins.

Auswirkungen von Vitamin-E-Mangel:

  • Zerfall von Herzmuskelzellen, Schrumpfung und Schwächung der Muskeln
  • Schrumpfung und Schwächung der Geschlechtsorgane, erhöhte Unfruchtbarkeit
  • Entartung der Neuronen (Nervenzellen) im Rückenmark und in den Nervensträngen
  • Erhöhte Anfälligkeit für Infektionen, Krebs, Arteriosklerose, Rheuma, Nervenerkrankungen und Grauen Star, frühzeitige Alterung
  • Rote Blutkörperchen: Verringerte Zellwandstärke führt zur Zerstörung der Zellen und zu Blutarmut

Erhöhter Bedarf bei: Störungen der Fettaufnahme, erhöhtem oxidativen Stress (Leistungssport, Rauchen, Alkohol), schlechter Versorgung mit Vitamin C und / oder Selen, Umweltbelastungen durch Luft-und Wasserverschmutzung, durch Pestizide und chemische Zusätze in Lebensmitteln, Strahlungen und durch viele andere Stressfaktoren des modernen Lebens. Der Bedarf nimmt mit der Menge der mehrfach ungesättigten Fettsäuren zu. Ausserdem ist die moderne Kost mit hohem Fertgproduktanteil Vitamin E-arm. Auch bei Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, Grauem und grünem Star und entzündlichen Krankheiten wird mehr Vitamin E verbraucht.

Welche Funktionen erfüllt Vitamin E im Körper?

  • Antioxidans: Vitamin E schützt die fettähnlichen Strukturen der Zellmembranen vor freien Radikalen. Es schützt ebenso oxidationsempfindliche Stoffe Strukturen wie mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Hormone und der Hirnanhangdrüse, der Nebennieren und der Geschlechtsdrüsen, sowie verschiedene Nährstoffe wie zum Beispiel Vitamin A und einzelne B-Vitamine. Vitamin E verringert auch den Sauerstoffbedarf im Gewebe.
  • Antithrombosemittel: Vitamin E verlangsamt die Blutgerinnung und verringert die Neigung der Blutplättchen, in den Adern zu verklumpen. Obwohl es ein natürlicher "Blutverdünner" ist, erhöht es das Blutungsrisiko gesunder Menschen nicht.
  • Immunsystem: Vitamin E verstärkt die Immunreaktionen. Es regt die Antikörperproduktion ein.

Literatur:

Earl Mindell: Die neue Vitaminbibel, Heyne Verlag 2007
Uwe Gröber: Orthomolekulare Medizin, Wissensch. Verlagsgesellschaft, Stuttgart 2008
Burgersteins Handbuch Nährstoffe, Haug Verlag 2002
Dietl / Ohlenschläger: Handbuch der Orthomolekularen Medizin, Haug Verlag 2001

Wissenswertes zu Niacin (Vitamin B3)

Niacin gehört zu den B-Vitaminen, es kommt als Nikotinsäure und als Nicotinsäureamid vor. Mit Hilfe der Aminosäure Tryptophan kann es der Körper auch selbst bilden, jedoch nur, wenn genügend Vitamin B1, B2 und B6 vorhanden sind. Aus 60 mg Tryptophan synthetisiert der Organismus 1 mg Niacin.

Das klassische Bild des Vitamin-B3-Mangels ist die Pellagra mit Hautentzündungen, Pigmentierung, Entzündungen der Zunge, brennenden Händen und / oder Füßen, Durchfall, Erbrechen, sowie Nervenstörungen (Demenz, Verwirrung, Hallizunationen). Noch 1930 wurden in den USA ca. 250.000 Erkrankungen und mehr als 7.000 Todesfälle beschrieben. Meist war die einseitige Ernährung mit Mais die Ursache.

Niacin bildet im Körper die Coenzym NADH und NAD (Nicotinamid-Adenin-Dinukleotid), die an mindestens 200 Enzym-Reaktionen beteiligt sind. Niacin spielt daher eine wesentliche Rolle im Stoffwechsel von Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen. Es ist auch für die Blutzuckerregulierung und für das antioxidative Schutzsystem von großer Bedeutung. Darüber hinaus ist Vitamin B3 an der DNA-Synthese und ihrer Reparatur, sowie an der Myelinsynthese der Nervenscheiden beteiligt. Gewebe mit hohem Stoffwechsel wie Herz, Leber, Nieren, Fortpflanzungsorgane und Immunzellen sind besonders reich an Niacin.Es ist wichtig und für Haut, Schleimhäute und Nerven. In der orthomolekularen Medizin werden höhere Dosierungen an Niacin besonders zur Behandlung psychischer Störungen (Depressionen, Demenz, Schizophrenie) eingesetzt. Es gibt inzwischen auch viele Hinweise für einen günstigen Einfluss auf die Herzfunktionen.

In hohen Dosierungen wirkt Nicotinsäure - nicht aber Nikotinamid - hautgefäßerweiternd, es kann zu Hitzewallungen und Hautjucken kommen. Diesem Effekt wirkt man entgegen, indem man Vitamin B3 erst nach dem Essen mit einem Glas Wasser nimmt oder auch vorübergehend die Dosis reduziert oder Niacinamid nimmt.

Auswirkungen von Niacinmangel:

  • Verdauung: Appetitverlust, weniger Verdauungssäfte, Magenerweiterung Magenschwellung, Blähungen, Erbrechen und Durchfall
  • Haut: Gerötete, rissige, schuppige, verhärtete Stellen an Körperteilen, die der Sonne ausgesetzt sind, wie Ellenbogen, Knie, Nacken, Handrücken und Unterarme
  • Mund: Entzündete, schmerzhaft geschwollene Zunge, gesprungene Lippen
  • Nerven: Angst, Besorgnis, Müdigkeit, Gereiztheit, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Gefühlsschwankungen, Orientierungsschwierigkeiten, Psychose: Halluzinationen, schwere Depressionen, Wahnvorstellungen

Welche Funktionen erfüllt Niacin im Körper?

  • Antioxidans: Niacin ist ein bedeutendes Antioxidationsmittel zur Bekämpfung freier Radikale, besonders in der Leber.
  • Fettstoffwechsel: In Form von Nicotinsäure senkt Niacin den Spiegel verschiedener Fette im Blut, die eine Gefahr für Arteriosklerose bilden.
  • Blutzucker: Zusammen mit Chrom ist Niacin für die Bildung des Glukose-Toleranz-Faktors verantwortlich, der zusammen mit Insulin den Blutzuckerspiegel reguliert.
  • Zellstoffwechsel: Niacin wird für die Funktion von mindestens 200 Enzymen im Organismus gebraucht. Es ist unersetzlich für die Energieproduktion und bedeutend für die Gesundheit von Haut, Muskeln, Nerven-und Verdauungssystem
  • Gene: Niacin ist unerlässlich für die Synthese bestimmter Proteine, die man in den Zellkernen in Verbindung mit der DNA (Desoxiribinukleinsäure) findet. Diese Histone werden für die Reparatur von DNA-bruchen benötigt.

Erhöhter Bedarf bei: hohem Alkoholkonsum, Infektionen, Mangel anderer B-Vitamine, Einnahme von Medikamenten (Antidiabetika, Betablocker, Isiniacid, Pargylin ...), chronischen Krankheiten des Verdauungssystems, Tumorerkrankungen, Lichtempfindlichkeit, entzündlichen Erkrankungen 

Literatur:

Dietl / Ohlenschläger: Handbuch der Orthomolekularen Medizin, Haug Verlag 2001
Burgersteins Handbuch Nährstoffe, Haug Verlag 2002
Earl Mindell: Die neue Vitaminbibel, Heyne Verlag 2008
Uwe Gröber: Orthomolekulare Medizin, Wissensch. Verlagsgesellschaft, Stuttgart 2008

Wissenswertes zu Eisen

Eisen ist mit einem Bestand von 4 bis 5 Gramm mengenmäßig das bedeutendste Spurenelement im menschlichen Organismus. Nur 5 bis 10% des aufgenommenen Eisens wird resorbiert und gelangt in den Blutkreislauf.

Eisen rostet und oxidiert und ist dennoch für die Blutbildung unabdingbar. Der rote Blutfarbstoff Hämoglobin enthält das meiste Eisen (60 - 70%), da die Blutzellen sich alle 120 Tage erneuern und das Eisenangebot nicht übermäßig ist, wird das Mineral wiederverwertet. Hämoglobin reguliert den Sauerstofftransport von der Lunge zu den Geweben,  ausserdem die Kohlendioxidabfuhr von den Geweben zur Lunge. Etwa 20% des Eisens sind als Ferritin und Hämosiderin in Leber, Milz und Knochenmark gespeichert (Speichereisen). Im Blutplasma wird Eisen an das Protein Transferrin gebunden transportiert (Transporteisen) und  ist an der Regulierung der unspezifischen Abwehr beteiligt. 3 bis 5% des Minerals sind im roten Muskelfarbstoff Myoglobin gebunden und 10% liegen als eisenhaltige Enzyme vor, die an der DNS-Synthese, am Energiestoffwechsel und der Entgiftung zellschädigender Radikale beteiligt sind.

Kupfer, Kobalt, Mangan und Vitamin C werden zur Resorption von Eisen benötigt. Ein Übermaß an Zink und Vitamin E beeinträchtigt die Eisenaufnahme. Ein Zuviel ein Kaffee oder Schwarztee kann die Eisenaufnahme behindern. Häufige Aspirineinnahme vergrößert den Eisenbedarf. Aluminiumbelastungen im Körper führen häufig zu einer Störung des Eisentransportes (Transferrin). Eisen wird gebraucht für den Stoffwechsel der Vitamine des B-Komplexes. Ein Zuviel des Minerals kann aber auch die Bildung von freien Radikalen - besondersbBei Männern - begünstigen.

Viele Mineralstoffpräparate enthalten Eisen in der Form von Eisensulfat, das Vitamin E zerstören kann (man sollte beides im zeitlichen Abstand von 8 Stunden nacheinander einnehmen!). Präparate mit organischem Eisen (Eisengluconat, Eisencitrat ...) zerstören Vitamin E nicht. Organisches Eisen führt nicht zur Verstopfung und ist gut verträglich.

Auswirkungen von Eisenmangel:

  • Haut / Nägel: Hautblässe, raue, spröde Haut, brüchiges Haar, Rillen in den Fingernägeln
  • Blut: Blutarmut (Anämie)
  • Wachstum: Störungen der körperlichen und geistigen Entwicklung von Kindern
  • Infekte: Risse in den Mundwinkeln, Aphten, Entzündungen von Zunge und / oder Speiseröhre, Infektanfälligkeit
  • Schwangerschaft: Erhöhte Neigung zu Frühgeburten, niedrigeres Geburtsgewicht
  • Sportler: Geringere Leistung, Neigung zu Muskelkater und Muskelkrämpfen
  • Energie: Rasche Ermüdung, Störungen der Wärmeregulation, Appetitlosigkeit
  • Nerven: Nervosität, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Wetterfühligkeit

Erhöhter Bedarf bei: Schwangerschaft, Stillzeit, Wachstum, Ernährung des Säuglings mit Kuhmilch, Störungen der Eisenaufnahme durch hohe Zufuhr von Gerbstoffen (Kaffee, Schwarztee) und Phytinsäure (im Getreide), hohen Eisenverlusten durch Menstruation, Blutspenden, Operationen (4 ml Blut enthalten 2 mg Eisen), Leistungssport, blutenden Magengeschwüren, Darmkrebs, Nierenerkrankungen, Schwermetallvergiftungen, Kupfermangel

Welche Funktionen erfüllt Eisen im Körper?

  • Blut: Eisen ist Bestandteil des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin. Es transportiert Sauerstoff und speichert ihn in den Muskeln. Als Transferrin ist es nicht nur Transporteiweiß, sondern schützt auch Gewebe und Zellen vor den oxidierenden und toxischen Wirkungen freier Eisenionen. Als Ferritin oder Hämosiderin kann es in Leber, Milz oder Knochenmark gespeichert werden.
  • Enzyme: Eisen ist Bestandteil wichtiger Enzyme wie Cytochromen, Peroxidasen und Katalasen. Es ist in dieser Eigenschaft am Energie-Stoffwechsel und in die Regulierung von Sauerstoffradikalen und Peroxiden beteiligt.

Literatur:

Burgersteins Handbuch Nährstoffe, Haug Verlag 2002
Dietl / Ohlenschläger: Handbuch der Orthomolekularen Medizin, Haug Verlag 2001
Uwe Gröber: Orthomolekulare Medizin, Wissensch. Verlagsgesellschaft Stuttgart 2008
Earl Mindell: Die neue Vitaminbibel, Heyne Verlag 2007

Wissenswertes zu Curcumin

In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird Curcumin bei vielen Krankheiten eingesetzt, doch in Europa kannte man den Stoff nur als Beimischung im Curry.

Doch jetzt hat sich das geändert. Weil Curcumin  Entzündungen hemmt und antioxidative Eigenschaften aufweist, ist auch in der westlichen Medizin das Interesse an der Substanz gewachsen.

So haben bereits mehrere Studien an Tieren viel versprechende Ergebnisse beim Einsatz von Curcumin gegen Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Alterserscheinungen gezeigt. Ausserdem gab es Hinweise darauf, dass die Substanz die fortschreitende Demenz bei Alzheimer verlangsamen kann. Darauf deuten auch Untersuchungen hin, nach denen in Indien, dem Stammland des Currys, sehr viel weniger Menschen an Alzheimer erkranken als in den westlichen Industrieländern.

Mit Curcumin gegen Demenzerkrankungen?

Curcumin kann nicht nur verhindern, dass sich im Gehirn Eiweißplaques bilden, sondern sogar bereits bestehende Ablagerungen auflösen. Das haben amerikanische Forscher bei einer Studie im Labor und mit genetisch veränderten Mäusen gezeigt. Dabei genügten bereits sehr geringe Mengen der Substanz, um diese Effekte auszulösen, berichten Gregory Cole von der Universität von Kalifornien in Los Angeles und seine Kollegen in der Fachzeitschrift Journal of Biological Chemistry.

Nach der gängigen Theorie bilden sich bei Alzheimer Klumpen eines falsch gespaltenen Proteins namens β-Amyloid. Diese Klumpen lagern sich in der äusseren Hirnrinde ab und lösen eine ganze Reihe von Reaktionen aus, die schliesslich zum Tod der Hirnzellen führen. Die Forscher konnten in Ihrer Studie zeigen, dass Curcumin sich an einzelne β-Amyloid-Moleküle heftet und so verhindert, dass sich Eiweißplaques bilden. Weitere Untersuchungen belegen, dass Curcumin zudem den Abbau bereits gebildeter Plaques anregt.
Dank seiner chemischen Struktur kann Curcumin sogar die so genannte Blut-Hirn-Schranke passieren, die den Transport von Substanzen aus dem Blutkreislauf ins Gehirn kontrolliert. Die dafür benötigte Menge ist nach Angaben der Forscher gering, so dass sie problemlos mit der Nahrung aufgenommen werden kann. Das macht den Farbstoff ideal für eine Anwendung als Medikament.

Curcumin in der Krebsheilkunde

Interessant ist der gelbe Farbstoff auch in der Onkologie. So verhindert Curcumin nach einer weiteren amerikanischen Studie die Bildung von Metastasen. Das berichteten US-amerikanische Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Clinical Cancer Research (2005, 11, 7490-7498). Besonders wirksam scheint eine Kombination der Substanz mit dem Wirkstoff Paclitaxel zu sein, das gegenwärtig bereits zur Behandlung von Brustkrebs eingesetzt wird.
Erst kurz zuvor war bekannt geworden, dass Curcumin in Zellkulturen das Wachstum von Tumorzellen bei schwarzem Hautkrebs verhindert (Cancer 2005, Online-Vorabveröffentlichung, DOI: 10.1002/cncr.21216). Dabei wird die Wirkung von Curcumin darauf zurückgeführt, dass es das Eiweiß Nuclear Factor-B (NF-B) hemmt, das eine entscheidende Rolle bei der Ausbreitung von Tumorzellen spielt. Es wird leider von vielen Chemotherapeutika aktiviert, so dass sie nach einer gewissen Behandlungszeit ihre Wirkung gegen den Krebs verlieren oder die Bildung von Tochtergeschwulsten (Metastasen) sogar begünstigen.

Curcumin im Test

Bharat B. Aggarwal von der University of Texas in Houston und seine Kollegen testeten im Tierversuch, ob Curcumin diesen unerwünschten Effekt von Chemotherapeutika aufheben kann. Sie behandelten an Brustkrebs erkrankte Mäuse entweder mit Curcumin, dem Chemotherapeutikum Paclitaxel, einer Kombination aus beiden oder gar nicht.

Die unbehandelten Mäuse entwickelten zahlreiche Tochtergeschwulste in der Lunge. Auch bei den nur mit Paclitaxel behandelten Mäusen bildeten sich häufig Metastasen. Signifikant geringer jedoch war die Rate an Tochtergeschwulsten bei den Mäusen, die entweder allein mit Curcumin oder der Kombination aus Curcumin und Paclitaxel behandelt worden waren.

Wissenswertes zu Cholin

Cholin ist eine fettähnliche Substanz als Bestandteil der Zellmembranen, die es besonders stabilisiert und konzentriert im Gehirn vorhanden ist. Es wird in den westlichen Industriestaaten in der zu geringen Menge von 0,2 - 1 Gramm aufgenommen. 5 Gramm Lecithin enthalten 1 g Phosphatidylcholin was der angenommene Mindestbedarf ist.

Cholin und Inositol zählt man zu den B-Vitaminen, beide wirken bei der Verwertung von Fetten und Cholesterin im Körper mit. Die Cholinverwertung im Körper ist abhängig von Vitamin B12, Folsäure und der Aminosäure L-Carnitin. Cholin vermag direkt in die Gehirnzellen einzudringen und bildet dort einen chemischen Stoff, der das Gedächtnis fördert. Es scheint Cholesterin zu emulgieren, so dass es sich nicht an den Wänden der Arterien und in der Gallenblase festsetzen kann. Es unterstützt die Arbeit der Leber und hilft ihr, Medikamente und Gifte aus dem Körper zu beseitigen.

Die Bedeutung von Cholin erkannte man erstmals 1943, als sich zeigte, dass eine cholinfreie Ernährung von Versuchstieren zu Leberverfettung führte, einer Vorstufe der Leberzirrhose.

Auswirkungen von Cholinmangel:

  • Fetteinlagerung in der Leber, erhöhtes Risiko für Leberkrebs
  • Gestörte Nierenfunktion, hoher Blutdruck, verhärtete Arterien
  • Gestörter Carnitin-Stoffwechsel, gestörtes Wachstum, Unfruchtbarkeit
  • Verminderte Produktion roter Blutkörperchen
  • Lern-und Gedächtnisstörungen, Begünstigung der Alzheimer-Krankheit

Erhöhter Bedarf bei: Mangel an B-Vitaminen, chronischen Erkrankungen, Verdauungsstörungen, hohem Alkoholkonsum, Schwangerschaft und Stillzeit.

Welche Funktionen erfüllt Cholin im Körper?

  • Entgiftung von Chemikalien: Cholin unterstützt die Enzyme in der Leber, die das Blut entgiftet und Medikamente und giftige Substanzen ausscheidet.
  • Fettstoffwechsel: Cholin wird gebraucht, um Triglyceride und andere Fette aus der Leber in die Gewebe zu transportieren. Bei Cholinmangel häuft sich Fett in den Leberzellen an und die Funktion dieses Organs ist gestört.
  • Zellwände: Cholin wird benötigt, um die Zellwände im ganzen Körper aufzubauen und um Myelin herzustellen, die Markscheide der Nervenbahnen.
  • Synthese von Acetylcholin: In Nerven und Gehirn wird Cholin zu Acetylcholin umgewandelt, einem der Hauptnervenbotenstoffe (Neurotransmitter), der Emotionen und Verhalten im Gehirn steuert.

Literatur:

Burgersteins Handbuch Nährstoffe, Haug Verlag 2002
Earl Mindell: Die neue Vitaminbibel, Heyne Verlag 2007
Dietl / Ohlenschläger: Handbuch der Orthomolekularen Medizin, Haug Verlag 2001
Uwe Gröber: Orthomolekulare Medizin, Wissensch. Verlagsgesellschaft, Stuttgart 2008

Wissenswertes zu Inositol

Dieser nahe Verwandte von Cholin und Biotin arbeitet eng zusammen mit Vitamin B6, Pantothensäure und Folsäure und ist Bestandteil des Lezithins. Er schützt Leber, Nieren, Herz und Adern. Sehr hoher Kaffeekonsum kann die Speicher im Körper leeren. Inositol ist eine ausgesprochene Gehirnnahrung. Es spielt im menschlichen Stoffwechsel als Myo-Inosit eine Rolle; in den Organen ist sein Gehalt recht hoch. Im Tierversuch repariert Inositol Neuralrohr-Defekte und hohe Dosierungen zeigten ausgeprägte antidepressive Wirkungen, während Inositol-Mangel zu Leberverfettung führte. Um diese Substanz selbst herzustellen, benötigt der Körper reichlich Niacin und Magnesium. Zusammen mit Calcium und Magnesium unterstützt es einen gesunden Schlaf.

Am besten nimmt man Inositol zusammen mit Cholin und anderen B-Vitaminen.

Auswirkungen von Inositol-Mangel

  • Haarausfall, Rötung der Haut
  • Fetteinlagerung in der Leber, erhöhter Blutfettspiegel
  • Gestörtes Wachstum bei Kindern
  • Nervöse Störungen bei Diabetikern

Welche Funktionen erfüllt Inositol im Körper?

  • Zellen: Myoinositol kommt in größeren Mengen in den Zellwänden (Membranen) des ganzen Körpers vor. Es verankert die Proteine in der Zellmembran und reguliert den Calcium-und Natrium-Fluss durch die Zellwände.
  • Fettstoffwechsel: Myoinositol ist wesentlich für die Regulierung des Fettstoffwechsels und der Fettausscheidung durch die Leber.
  • Nerven: Es befindet sich in den Zellwänden der Nervenstränge und nimmt an der Übermittlung von Nervenimpulsen teil.
  • Spermien: In den Hoden finden wir besonders viel Myoinositol. Es wird gebraucht zur Herstellung und Reifung der Spermien.

Literatur:

Dietl / Ohlenscläger: Handbuch der Orthommolekularen Medizin, Haug Verlag 2001
Burgersteins Handbuch Nährstoffe, Haug Verlag 2002
Earl Mindell: Die neue Vitaminbibel, Heyne Verlag 2007


Wissenswertes zu Pantothensäure

Pantothensäure gehört zu den B-Vitaminen und wird auch als Vitamin B5 bezeichnet. Wie die meisten wasserlöslichen Vitamine ist es Bestandteil eines Coenzyms, nämlich Coenzym A. Als solcher spielt sie eine zentrale Rolle im Energiestoffwechsel. Pantothensäure ist am Abbau von Fetten, Kohlenhydraten und Proteinen beteiligt, wie auch an der Biosynthese von Fettsäuren, Steroiden (Vitamin D, Cholesterin, Nebennieren-und Sexualhormonen), des Hämoglobins und der Neurotransmitter Acetylcholin und Taurin. Beim Fettsäuretransport und bei der Fettverbrennung arbeitet sie zusammen mit Coenzym Q10 und L-Carnitin.

Im Tierversuch konnte gezeigt werden, dass das Fehlen von Vitamin B5 Störungen des Wachstums hervorruft, ebenso neurologische Störungen, Veränderungen des Blutbilds und Störungen der Fruchtbarkeit. Einen günstigen Einfluss hat Pantothensäure auf krankhafte Veränderungen von Haut und Schleimhäuten.

Vitamin B5 hilft beim Zellaufbau, sorgt für normales Wachstum und für die Entwicklung des zentralen Nervensystems. Es ist auch wesentlich für das richtige Funktionieren der Nebennieren und notwendig für die Herstellung der Antikörper.

Pantothensäure verringert die nachteiligen Wirkungen vieler Antibiotika und senkt die Blutfettwerte.

Auswirkungen von Pantothensäuremangel:

  • Geschwächte Immunität: Herabgesetzte Wirkung von Antikörpern, Infektanfälligkeit
  • Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Müdigkeit, Schlaflosigkeit
  • Taubheit und Brennen in den Händen und Füßen, sowie Fußgelenkschmerzen
  • Erbrechen und Magenschmerzen, Durchfall, Anämie, Depression
  • Ausbleichen der Haarfarbe
  • Wundheilungsstörungen, Hautkrankheiten, Neigung zu Sonnenbrand
  • Blutdruckabfall, Herzjagen
  • Niedriger Blutzuckerspiegel, Zwölffingerdarmgeschwüre

Welche Funktionen erfüllt Pantothensäure im Körper?

  • Protein-und Fettsynthese: Pantothensäure ist wesentlich bei der Synthese verschiedener Aminosäuren und Proteine, einschließlich Hämoglobin und des wichtigen Nervenbotenstoffes Acetylcholin. Sie wird ebenso bei der Synthese von Fettsäuren und bei Ihrer Einbindung in den Zellwänden gebraucht. Zur Bildung von Steroidhormonen, Vitamin D, Geschlechtshormonen und Cholesterin ist sie ebenfalls notwendig.
  • Energieproduktion: Pantothensäure transportiert kleine Moleküle, die beim Abbau von Fettsäuren und Zucker entstehen, an die Stellen, wo die Energie produziert wird.

Erhöhter Bedarf bei: Chronischen Entzündungen, Müdigkeit, Colitis, Arthritis, Fettstoffwechselstörungen, chronischen Lebererkrankungen, Schleimhautentzündungen, Akne, hohem Alkoholkonsum und radikalen Diätkuren

Literatur:

Burgersteins Handbuch Nährstoffe, Haug Verlag 2002
Earl Mindell: Die neue Vitaminbibel, Heyne Verlag 2007
Uwe Gröber: Oerthomolekulare Medizin, Wissensch. Verlagsgesellschaft, Stuttgart 2008
Dietl / Ohlenschläger: Handbuch der orthomolekularen Medizin, Haug Verlag 2001

Wissenswertes über Lutein

Lutein gehört zu den Pflanzenschutzstoffen und ist ein wirksames Antioxidans. Es wird der Gruppe der Carotinoide zugeordnet und ist besonders hilfreich zum Schutz der Augen. Die Forschung hat herausgefunden, dass Lutein die freien Radikale ausschaltet, die durch UV-Strahlen erzeugt werden, und dass es die Makuladegeneration hinauszögert, die die häufigste Ursache für Blindheit bei Menschen über 65 ist. Das Risiko für grauen Star ist bei guter Luteinversorgung ebenfalls geringer.

Lutein stärkt das Immunsystem und beugt der Krebsentartung vor.

Lutein reichert sich in den Augen und in der Leber an.

Literatur:

Earl Mindell: Die neue Vitaminbibel, Heyne Verlag 2007
Uwe Gröber: Orthomolekulare Medizin, Wissensch. Verlagsgesellschaft Stuttgart 2008

Wissenswertes über Mangan

Mangan ist ein Spurenelement und gehört als solches zu denjenigen, die neben Magnesium, Kalzium, Zink und Chrom am häufigsten fehlen. Der Bestand im Körper beträgt nur 10 bis 20 mg. Mangan ist Bestandteil wichtiger Enzymsysteme im Kohlenhydrat-Fett-und Protein-Stoffwechsel. Als Cofaktor der Superoxiddismutase (SOD) schützt es die Mitochondrienmembran in den Zellen vor oxidativer Zerstörung durch freie Radikale und sichert so die Energiebereitstellung in den Zellen. Es hilft in einem anderen Enzymsystem (Pyruvat-Carboxylase) auch bei der Energiespeicherung. Im Enzym Arginase wirkt es bei der Ammoniak-Entgiftung mit.

Die manganabhängige Glycosyltransferase ist an der körpereigenen Herstellung von Proteoglykanen des Knorpel-und Knochengewebes beteiligt.

Mangan unterstützt Biotin im Kohlenhydratstoffwechsel.

Bei Epilepsie sind niedrige Manganwerte in Blut und Haar häufig.

Earl Mindell empfiehlt in seinem Buch "Die neue Vitaminbibel auf Seite 143:" Wenn Sie unter häufig wiederkehrenden Schwindelanfällen leiden, versuchen Sie mehr Mangan mit der Nahrung aufzunehmen. Ich rate vergesslichen Leuten oder generell Menschen mit Gedächtnisproblemen, auf eine ausreichende Zufuhr von Mangan zu achten.

Wer viel Milch trinkt und Fleisch isst, braucht auch mehr Mangan. "

Auswirkungen von Mangan-Mangel:

  • Immunsystem: Verminderte Antikörperbildung, Immunschwäche
  • Haut / Knochen / Knorpel: Knochen-und Knorpeldeformation, Verlust der Haarfärbung, Dermatitis
  • Blut: Erhöhte Kalzium-, Phosphor-und Glukose-Blutwerte, absinken des HDL-Cholesterins, Blutgerinnungsstörungen
  • Drüsen: Verminderte Produktion von Sexualhormonen, geringere Fruchtbarkeit, Störungen der Spermaproduktion
  • Nerven: Störungen der Nervenreizübertragungen auf Muskelzellen (Ataxie), Epilepsie, Schizophrenie
  • Stoffwechsel: Störungen im Fett-und Kohlenhydrat-Stoffwechsel (Diabetiker weisen teilweise um die Hälfte reduzierte Mangan-Spiegel auf!), Appetitlosigkeit

Erhöhter Bedarf bei: Hohem Konsum von Süßigkeiten, Weißmehlprodukten und phosphathaltigen Nahrungsmitteln, Alkoholismus, hoher oxidativer Belastung (z.B. Rauchen), hoher Kalzium-, Eisen-, Zink-und Phosphat-Aufnahme, Schwermetallbelastung, Enzymdefekten (Phenylketonurie), Langzeitmedikation mit bestimmten Psychopharmaka, Asthma , Osteoporose, Arthrose, Diabetes, Epilepsie, Menstruationsbeschwerden, Schizophrenie, Wachstumsstörungen, motorischen Bewegungsstörungen, Rücken-und Bandscheiben-Beschwerden

Welche Funktionen erfüllt Mangan im Körper?

  • Antioxidans: Das Enzym Superoxiddismutase (SOD) bildet einen hochwirksamen Schutz gegen freie Radikale
  • Kollagenbildung: Mangan-Enzyme unterstützen den Aufbau von Kollagen (Gewebe-Protein)
  • Neurotransmitter: Mangan ist an der Aktivität der Nervenbotenstoffe beteiligt
  • Stoffwechsel: Der Glukose-und Fett-Stoffwechsel sind von Mangan-Enzymen abhängig
  • Hormone: Manganhaltige Enzyme steuern den Aufbau von Sexualhormonen
  • Histaminspiegel: Manganabhängige Enzyme spielen eine wesentliche Rolle beim Histaminabbau und so wirken entzündungswidrig
  • Blutgerinnung: Zusammen mit Vitamin K unterstützt Mangan den Vorgang der Blutgerinnung

Literatur:

Burgersteins Handbuch Nährstoffe, Haug Verlag 2002
Uwe Gröber: Orthomolekulare Medizin, Wissensch. Verlagsgesellschaft Stuttgart 2008
Earl Mindell: Die neue Vitaminbibel, Heyne Verlag 2007
E. Blaurock-Busch: Orthomolekulartherapie in der Praxis, Natura Med Verlag 1995

Wissenswertes über Coenzym Q10

Coenzym Q 10, auch Ubichinon genannt, kommt in den meisten pflanzlichen und tierischen Nahrungsmitteln vor und wird auch im Körper selbst synthetisiert, wenn ausreichend Folsäure, Niacin, Pantothensäure, Vitamin B6 und B12, sowie die Aminosäure Phenylalanin vorhanden sind. Es ist in allen Körperzellen vorhanden und ähnelt in seiner chemischen Struktur den fettlöslichen Vitaminen E und K. Coenzym Q 10 hat eine zentrale Funktion bei der Energieproduktion in der Zelle inne. Eine gute Versorgung mit Coenzym Q10 ist Voraussetzung für eine optimale Energieversorgung von Herz, Muskeln und Organen. Bei Mangel an Q 10 ist die oxidative Belastung der Mitochondrien in den Zellen erhöht. Freie Radikale, die bei der zellulären Energiegewinnung entstehen, sind an der Alterung der Zellen beteiligt. Q 10 ist somit ein wirksames Antioxidans, das auch Vitamin E regenerieren kann. Überdies stärkt Coenzym Q 10 das Immunsystem, stabilisiert die Zellmembranen, liefert mehr Energie und verbessert die Herzfunktionen.

Der Gesamtbestand an Ubichinon im Organismus beträgt 0,5 bis 1,5 Gramm, etwa soviel wie der Vitamin-C-Bestand, was indirekt seine große Bedeutung belegt. Besonders hoch ist seine Konzentration in Herz, Leber und Niere, sowie in der Bauchspeicheldrüse.

Die körpereigene Produktion nimmt mit dem Alter kontinuierlich ab. Auch ungesunde Eßgewohnheiten, Stress und Infektionen können die Fähigkeit des Körpers beeinträchtigen, ausreichende Mengen bereitzustellen.

Welche Funktionen erfüllt Coenzym Q 10 im Körper?

  • Antioxidans: Coenzym Q 10 hilft, Fette im ganzen Körper vor Oxidation zu schützen und Schäden durch freie Radikale vorzubeugen. Es wirkt zusammen mit anderen antioxidativen Mechanismen und kann z.B. verbrauchtes Vitamin E wiederherstellen, so dass dieses erneut als Antioxidans wirken kann.
  • Energie-Stoffwechsel: Ubichinon spielt eine wesentliche Rolle bei der sauerstoffabhängigen Energieproduktion in den Mitochondrien, den "Brennöfen" der Zellen. Die Geschwindigkeit und Wirksamkeit dieses Vorgangs ist in hohem Maße von einem optimalen Q 10-Status abhängig. In Geweben mit größter Stoffwechselaktivität - Herz, Leber, Nieren, Muskeln - ist der Q 10-Spiegel am höchsten.

Erhöhter Bedarf bei: Stress, Verletzungen, Leistungssport, Operation, Muskelschwäche, neurologischen Erkrankungen (Multiple Sklerose, Parkinson, Alzheimer), hohem Blutdruck, Herzerkrankungen, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes, Krebs, AIDS, Übergewicht, Parodontose und Zahnfleischentzündung, Rauchen, Arzneimitteln wie Betablocker, CSE-Hemmer ( Statine), L-Dopa, Adriamycin, Phenothiazine, trizyklische Antidepressiva

Literatur:

Burgersteins Handbuch Nährstoffe, Haug Verlag 2002
Uwe Gröber: Orthomolekulare Medizin, Wissenschaftl. Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart 2008
Earl Mindell: Die neue Vitaminbibel, Heyne Verlag 2007
Dietl / Ohlenschläger: Handbuch der Orthomolekularen Medizin, Haug Verlag 2001

Wissenswertes zu Vitamin A und Betacarotin

Vitamin A kommt in mehreren natürlichen Formen vor, in tierischen Lebensmitteln nennt man es Retinol. Die pflanzlichen Vorstufen bezeichnet man als Carotinoide, die der Körper entsprechend seinem Bedarf in Vitamin A umwandelt. Am häufigsten ist Beta-Carotin in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Ein Beta-Carotin-Molekül enthält zwei miteinander verbundene Vitamin-A-Moleküle. Es kann im Körper direkt absorbiert werden und wirkt entweder als Antioxidans oder wird von den Verdauungszellen zu Vitamin A umgewandelt und dann aufgenommen.

Carotinoide stärken messbar die körpereigene Abwehr, indem sie Wachstum und Aktivität bestimmter Immunzellen unterstützen. Sie schützen auch vor UV-Licht.

Beta-Carotin hat bei der Bekämpfung freier Radikale wegen seiner speziellen chemischen Struktur eine Sonderstellung inne. Es ist besonders wirksam gegen den sogenannten Singulett-Sauerstoff, einem hochaktiven Auslöser von Radikal-Kettenreaktionen. Daneben reagiert es auch direkt mit freien Radikalen.

Zahlreiche Forschungsvorhaben beschäftigen sich mit Beta-Carotin, insbesondere bei der Prävention von Arteriosklerose, Krebs und Augenerkrankungen.

Die Aufnahme von Vitamin A als fettlöslichem, im Körper speicherbarem Vitamin, ist als Beta-Carotin zuträglicher, weil der Körper davon jeweils soviel umwandelt, wie er benötigt. So kann es nie zu Überdosierungen kommen.

Diabetiker und Menschen mit Schilddrüsenunterfunktion können Carotinoide nur schlecht in Vitamin A umwandeln.

Man sagt Vitamin A einen günstigen Einfluss bei Altersflecken nach.

Auswirkungen von Beta-Carotin-bzw.. Vitamin-A-Mangel:

  • Immunsystem: Erhöhte Infektionsanfälligkeit
  • Haut / Haare / Nägel: Trockene, raue, juckende Haut mit ausschlagen; trockene, spröde Haare und Nägel
  • Augen: Trockene, rote Augen, schlechtes Nachtsehen, Verlust der Sehkraft
  • Herz-Kreislauf: Erhöhtes Risiko für arteriosklerotische Herzerkrankungen
  • Krebs: Erhöhtes Risiko für verschiedene Krebsarten, insbesondere der Verdauungswege
  • Wachstumsstörungen, Fruchtbarkeitsstörungen, Ermüdungserscheinungen
  • Verringerter Geruchssinn, Tastsinn und Appetit
  • Erhöhtes Risiko für Nierensteine wegen erhöhter Calciumausscheidung
  • Eisenmangel

Erhöhter Bedarf bei: Stress, Entzündungen, Operationen, Rauchen, intensiver Sonnenbestrahlung, Leberaufnahmestörungen, hohem Alkoholkonsum, Medikamente (Statine, Schlaftabletten), Arbeiten am Computer, Fernsehen, Lesen und Schreiben auf weißem Papier

Welche Funktionen erfüllt bzw. Beta-Carotin. Vitamin A im Körper?

  • Blut: Es arbeitet beim Aufbau neuer roter Blutkörperchen mit Eisen zusammen
  • Haut / Schleimhaut: Vitamin A ermöglicht normales Zellwachstum der Haut, sowie der Wände von Verdauungs-, Atem-und Harnwege. Es ist grundlegend für Gesundheit und Struktur dieser Gewebe, die als schützende Barrieren zwischen Körper und Außenwelt wirken.
  • Protein-Stoffwechsel: Vitamin A wirkt mit beim Aufbau der körpereigenen Proteine und beim Fettstoffwechsel in der Leber. Proteinreiche Ernährung kann zu Vitamin-A-Mangel führen. Bei Stress steigt der Eiweißbedarf und somit auch der Vitamin-A-Bedarf.
  • Immunsystem: Vitamin A hält Haut und Schleimhäute gesund, die einen wirkungsvollen Damm gegen Mikroben bilden, so dass man widerstandsfähiger gegen Infektionen ist. Beta-Carotin und Vitamin A erleichtern die Produktion von Antikörpern und erhöhen so die Zahl und Wirksamkeit der weißen Blutkörperchen. 
  • Augen: Vitamin A ist wes
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