Omega3 Fettsäuren

So wichtig sind Omega 3 Fettsäuren

Fischölkapseln sind das mit Abstand meistverkaufte Nahrungsergänzungsmittel weltweit. Mit gutem Grund. Die im Fischöl enthaltenen Omega 3 Fettsäuren sind grundlegend notwendig für Gesundheit und psychisches Wohlbefinden.

Von allen Defiziten, die die moderne Ernährungsweise mit sich bringt, ist der Mangel an Omega 3 Fettsäuren der häufigste. Wer isst schon dreimal wöchentlich ausreichend fetten Fisch wie Thunfisch, Sardine, Hering, Makrele oder Lachs, nimmt regelmäßig Leinöl oder Walnussöl zu sich oder isst zumindest Walnüsse in ausreichender Menge?

Nur wenige wissen, wie deutlich spürbar sich Omega 3 Mangel auswirkt:

Niedergeschlagenheit, Stimmungsschwankungen, Müdigkeit und Erschöpfung stehen damit genauso häufig in Zusammenhang wie das prämenstruelle Syndrom - eine Reihe von Beschwerden rund um die Menstruation.

Beeinflusst den Serotoninspiegel und damit die seelische Ausgeglichenheit

Omega 3 Fettsäuren sind extrem wichtige Gehirnnahrung. Ältere Menschen, aber auch alle, die hohen Belastungen infolge geistiger Beanspruchung und Stress ausgesetzt sind, profitieren von der Zufuhr von Omega 3 Fettsäuren ganz besonders. Merk- und Leistungsfähigkeit nehmen deutlich zu, Müdigkeit und Erschöpfung nehmen ab, aber vor allem: die Stimmung verbessert sich!

Das ist nicht nur auf die bessere Energiesituation zurückzuführen, sondern auch auf die verbesserte Produktion der Gehirnbotenstoffe Serotonin und Dopamin. Während Dopamin den Antrieb kontrolliert, ist Serotonin das Wohlfühlhormon schlechthin. Depressive Verstimmung aber auch launisch, gereizt oder hyperaktiv sein, sind typische Anzeichen eines niedrigen Serotoninspiegels. Wer sich hiervon betroffen fühlt, für den lohnt es sich sehr, einen Monat lang Krill-Öl auszuprobieren. Schon nach etwa drei Tagen kann der Teufelskreis: wenig Energie - schlechte Stimmung - depressive Verstimmung - so nachhaltig gelöst sein, dass man sich wie neugeboren fühlt.

Senkt Risikofaktoren, die durch falsche Fette entstehen

Neben den psychischen sind die gesundheitlichen Auswirkungen bei Omega 3 Mangel wirklich erwähnenswert, weil sehr viele Menschen davon betroffen sind. Bluthochdruck, hohe Cholesterin- und Triglyceridwerte, dauernde Entzündungs- und Allergiebereitschaft werden durch ein Überangebot an tierischen Fetten, Fleisch, Wurst und Eiern sowie ein Zuviel an Omega 6 Fettsäuren in sehr gebräuchlichen Ölen wie Distel-, Sonnenblumen-, Maiskeim- und herkömmlichen Salat- oder Frittierölen ausgelöst. Omega 3 Fettsäuren sind deren unmittelbare Gegenspieler, die Bluthochdruck, hohen Cholesterin- und Triglyceridwerten, Entzündungs- und Allergiebereitschaft aktiv entgegenwirken. Sie senken also Risikofaktoren, die bei sehr vielen Erkrankungen mitspielen.

Omega 3 Fettsäuren für bessere Zellfunktionen

Erwähnenswert ist weiters, dass die Verfügbarkeit von Omega 3 Fettsäuren einen erheblichen Einfluss auf den Zellstoffwechsel und damit auf die Funktion der Zelle hat. Jede Zelle, auch die Nervenzelle, hat eine Zellhülle, die aus Nahrungsfetten aufgebaut wird. Während tierische Fette eine eher starre Hülle bilden, sind Omega 3 Fettsäuren, aus pflanzlichen Quellen vor allem aber aus tierischen Quellen der kalten Gewässer, äußerst flexibel und daher einem gut funktionierenden Zellstoffwechsel förderlich. Werden Zellen besser versorgt und von Rückständen schneller befreit, kann das unter Umständen eine entscheidende Verbesserung der Gesundheit bedeuten.