Die Bedeutung von Mineralien

Warum sind Mineralien so wichtig?

Die Mineralstoffe gliedern sich zum einen in die Mineralien, die der Körper in Mengen braucht, nämlich Natrium, Kalium, Magnesium und Kalzium. Sie werden zum Entsäuern (damit der Körper nicht übersäuert), zum Aufbau der Knochen, und vor allem im Stoffwechsel gebraucht.

Außerdem gibt es die so genannten Spurenelemente oder Spurenmineralien. Hier könnte man das gesamte Periodensystem aufzählen, zum Teil weiß man noch nicht, wozu der Körper so etwas wie Platin oder Gold verwendet, aber man findet es in Spuren.

Die wichtigsten sind Zink, Mangan, Chrom, Eisen, Selen, Jod, etc.

Diese Spurenelemente sind extrem wichtig für sehr viele Enzymreaktionen, nur mit diesen Elementen können die wichtigen Vorgänge im Körper in ausreichendem Maße stattfinden.

Der Zusammenhang zwischen Mineralmangel und Krankheiten

Wenn im Körper ein Mineralmangel auftritt, muss der Körper sich entscheiden, an welcher Stelle die Mineralien am nötigsten gebraucht werden. Im Blut darf der pH-Wert beispielsweise nicht unter 7,35 abfallen, das wäre unmittelbar lebensgefährlich. Also werden die Mineralien aus Körperzonen abgezogen, bei denen das Überleben nicht direkt gefährdet ist. Ein gesunder Körper hat in folgenden Körperteilen einen Vorrat an organischem Natrium: Bindegewebe, Leber und Galle, den Gelenken und in der Magenschleimhaut.

Der Vorrat im Bindegewebe wird zuerst aufgebraucht, was zur Übersäuerung im Gewebe und zur Ablagerung von Säuren im Bindegewebe führt.

Das organische Natrium im Magen wird abgezogen, was dazu führt, das der Magen keine Salzsäure mehr zur Eiweißverdauung produzieren kann. Dadurch wird der Darm mit unverdauten toxischen Eiweißabbauprodukten belastet.

Durch die fehlende Säure fällt aber auch eine wichtige Station zur Vernichtung von Bakterien und Parasiten aus und der Darm wird mit Keimen und Parasiten überlastet, die mit der Nahrung aufgenommen werden1. Hier sehen wir schon, dass der Mineralienmangel den Darm schwer belastet.

Es gibt immer wieder Meldungen, dass Leute daran gestorben sind, weil sie infizierte Lebensmittel gegessen haben. Das ist nur die Hälfte der Wahrheit, denn sehr viele andere haben die gleichen Dinge gegessen und sind gesund geblieben. Aber wenn die Salzsäure zum Abtöten der Bakterien fehlt, nur wenig Verdauungsenzyme zur Verfügung stehen und das Immunsystem geschwächt ist, dann kann eine solche Infektion ungehindert stattfinden.

Auch aus den Gelenken und Knochen kann organisches Natrium und Kalzium abgezogen werden, so dass Arthritis, Arthrose, Osteoporose usw. entstehen kann.

Wenn dann die Mineralien aus Leber und Galle abgezogen werden, läuft die Entgiftung nur noch unvollständig ab und die Leber wird schwach. Der pH der Gallenflüssigkeit kann von einem gesunden Wert von 8,62 bis auf 4,53 zurückgehen. Es können viele Probleme daraus entstehen wie Hautprobleme, Kopfschmerzen, Augenprobleme, Depressionen, Allergien, Zuckerkrankheit, Müdigkeit, Vergesslichkeit, usw. Durch die saure Galle kann die Verdauung im Darm wiederum nicht vollständig ablaufen. Und schließlich bilden sich in der sauren Gallenflüssigkeit Gallensteine, welche die Gallengänge immer mehr verstopfen und den Gallenfluss behindern. Es ist in der Medizin durchaus bekannt, dass Gallensteine etwas mit saurer Galle zu tun haben4. Da aber die Tatsache nicht akzeptiert wird, dass anorganische Mineralien nicht helfen, wird der Zusammenhang zwischen proteinreicher Ernährung, Stress und Mangel an organischem Natrium, der dann zu Gallensteinen führt, nicht erkannt.

Laut Literatur ist der einzige Unterschied zwischen der Zusammensetzung der Gallenflüssigkeit und der Gallensteine das Fehlen von Natrium und von Kalium. Der Schluss, dass Gallensteine durch Natriummangel entsteht, liegt also nahe5. Wenn jemand mit saurer Galle große Mengen Natriumchlorid (normales Kochsalz) zu sich nimmt, wird die Gallenflüssigkeit noch saurer. Wenn er jedoch große Mengen organischen Natriums aus Gemüse oder Früchten zu sich nimmt, wird sich der pH der Galle wieder normalisieren. Dann kann die Verdauung mit den Säften der Bauchspeicheldrüse wieder richtig stattfinden, ein gewaltiger Schritt in Richtung Gesundheit.

Leider verarmt der Körper wegen des Natrium/Kalium Gleichgewichts auch an Kalium, was zu Herzproblemen, Muskelschmerzen, Stimmungsschwankungen, Depression, Schwäche, Ängsten, Ödemen usw. führen kann. Anscheinend kann der Körper bei einem Mangel an Natrium und Kalium teilweise Kalzium und Magnesium als Ersatz verwenden6. Dadurch kommt es im Laufe der Zeit auch zu einem Mangel an diesen Mineralien.

Wenn Ihre Ernährung und Ihre Lebensweise vorwiegend säurebildend ist und der Mineralienvorrat ständig aufgebraucht ist, dann kann der richtige pH-Wert im Darm nicht mehr aufrechterhalten werden. Schließlich ergibt sich eine Kettenreaktion der folgenden krankhaften Zustände:

  • Das Verdauungspotential schwindet.
  • Die gesunde Darmflora wird zerstört oder verwandelt sich in unerwünschte Spezies um7.
  • Die Abwehr des Darms gegen Bakterien, Viren und Parasiten ist vermindert.
  • Die Mukosa des Darms wird durch die sauren Gallensäfte gereizt und es bilden sich Schleimablagerungen als Schutz.
  • Es entstehen immer mehr Toxine und Keime und eine krankhafte Darmflora bildet sich aus.
  • Es kann Verstopfung entstehen und es können sich Divertikel und andere Darmprobleme entwickeln.
  • Leber und Nieren werden überfordert.
  • Der Körper verarmt an B-Vitaminen und es werden immer weniger Aminosäuren hergestellt.
  • Die Ernährung der Zellen ist nicht mehr gewährleistet.

Wenn die obigen Punkte fortgeschritten sind, entstehen oft ernsthafte Verstopfungen oder durchfallartiger Stuhl. Der Darm wird extrem toxisch und gibt teilweise giftige Bestandteile an das Blut ab, so dass Leber und Nieren von Giften überschwemmt wird. Leber und das Immunsystem um den Darm werden schwach und der Darm wird immer durchlässiger für nicht körperverträgliche Stoffe. Dadurch werden die Organe noch weiter geschwächt.

Wie schnell und wie weit sich ein solcher gefährlicher Zustand einstellt, das hängt von der Konstitution des Körpers, von der geistigen Haltung und von der Ernährungs- und Lebensweise ab. Leider ist es nicht so, dass alle Schäden durch das Beheben des Mineralienmangels wieder in Ordnung gebracht werden können, aber es ist der erste Schritt zur Heilung.

Mineralien - ein wichtiger Schlüssel zur Gesundheit

Wie wir im vorigen Kapitel gezeigt haben, ist die ursprüngliche Ursache der meisten Krankheiten auf einen Mangel an organischen Mineralien zurückzuführen. Auch die Bildung der Darmablagerungen wird von einem Mangel an organischen Mineralien verursacht

Bei folgenden Körperfunktionen spielen Mineralien eine wichtige Rolle:

  • Enzymfunktion
  • Aufrechterhalten des richtigen pH-Wertes
  • Wachstum
  • Zellfunktionen
  • Elektrisches Potential
  • Sauerstofftransport
  • Jede physiologische Aktivität des Körpers

Sie sehen also, die korrekte Funktion unseres Körpers hängt völlig davon ab, dass wir genügend Mineralien im richtigen Verhältnis haben. Der Körper ist bestens darauf eingestellt, das auch zu gewährleisten, aber wenn auf Dauer viel zu wenig Mineralien aufgenommen werden, dann kann es kritisch werden. Die Voraussetzung für jede Heilung ist, dass wir unseren Mineralienvorrat wieder auffüllen und ihn dadurch aufrechterhalten, dass wir zu etwa 80 % Alkali bildende Kost zu uns nehmen. Das ist der erste Schritt zur Heilung.

Wie wir an Mineralien verarmen:

  • Belastende Gefühle und negative Gedanken
  • Ständiger Stress und Überforderung
  • Das Essen von zu viel säurebildender Nahrung, also zu viel Fleisch, Milchprodukte, "Junk Food", Weißmehlnudeln, Popkorn, Kaffee, Salz, Alkohol, Zucker, Weißbrot und Getreide.
  • Schlechte Verdauung und schwache Verbrennung in den Zellen
  • Zu viel Essen, so dass unvollständig verdaut wird und die Systeme überlastet werden.
  • Infektionen durch Bakterien, Parasiten, Pilze, Hefen oder Amöben, die zu viel Säuren erzeugen
  • Schwermetall-Vergiftungen wie Quecksilber aus den Zähnen, Arsen aus behandeltem Obst und Gemüse usw.
  • Wenn die Nieren nicht einwandfrei arbeiten, kann das pH-Gleichgewicht gestört werden.
  • Fehlfunktion der Nebennierenrinde (bildet Adrenalin)
  • Medikamente
  • Umweltgifte
  • Wer gewohnheitsmäßig sehr flach atmet, kann eine Azidose bekommen.
Wie wir unseren Vorrat an Mineralien wieder aufbauen können

  • Nehmen Sie keine säurebildende Nahrung mehr zu sich (siehe Liste im Anhang).
  • Essen Sie viel basische Nahrung wie biologisch angebaute Früchte und Gemüse.
  • Trinken Sie Saft von biologisch angebauten Möhren.
  • Nehmen Sie Nahrungsmittelergänzungen zu sich, die organische oder noch besser pflanzliche Mineralien erhalten.
  • Auch folgende biologische Stoffe helfen dem Körper, Mineralvorrat aufzubauen: Täglich 500 mg B6, 50 mg Folsäure, 4 g L-Lysin, 3 g L-Cystein, 3 TL Pantothensäure, 1 EL Glutamin, 3 g Vitamin C.
  • Atmen Sie tief.
  • Machen Sie Dauerlauf oder anderen Sport und schlafen Sie ausreichend.
  • Nehmen Sie keine Drogen oder sonstigen Gifte
  • Befreien Sie sich von Ihren negativen Gefühlen, denken Sie positiv.
  • Reinigen Sie den ganzen Körper.
  • Regenerieren Sie Ihr Verdauungssystem und andere Organe

1 top Yamada, ed., Textbook of Gastroenterology, (Philadelphia, PA: J.P.Lippincott Co., 1991), Vol. 2, S. 97.
2 top Tortora und Grabowski, Principles of Anatomy and Physiology, New York, Harper Collins College Publishers, 1993, S 792.
3 top A.C.Guyton und J.E.Hall, Textbook of Medical Physiology, 9. Ausg., ( Philadelphia, PA, W.B. Saunders Company, 1996), S.386.
4 top Yamada, ed., Textbook of Gastroenterology, (Philadelphia, PA: J.P.Lippincott Co., 1991), Vol. 2, S. 1971.
5 top Howard M. Spiro, Clinical Gastroenterology, 3. Ausgabe, (New York, McGraw Hill, 1983) S. 873-888.
6 top C. Lewis Kervran, Biological Transmutations, (Magalia, CA: Hapiness Press, 1988), S. 20.
7 top Professor Enderlein hat das intensiv erforscht und unter dem Begriff Pleomorphismus gibt es Literatur darüber. Bei der Firma Sanum-Kehlbeck in Hoya können Sie alle Informationen bekommen.

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