Baum des Lebens
Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) verwendet die Blätter und Samen des Ginkgo-Baumes, der dort als „Baum des Lebens“ bezeichnet wird, seit ewigen Zeiten als amtliches Arzneimittel. Man behandelt damit Bronchitis, Lungenleiden, tief sitzenden, schleimigen Husten, Asthma und Gonorrhöe. Die Japaner schwören auf Ginkgosamen zur Magenstärkung. Die Blätterextrakte nutzt man außerdem zur Hautpflege in Kosmetika.
Bakterien- und Pilzinfektionen lassen sich mit Ginkgo erfolgreich behandeln
Die Anregung der Blutzirkulation wirkt sich positiv auf die Gehirnfunktionen aus. Durch die Erhöhung der Sauerstoffzufuhr hilft Ginkgo, die geistige Leistungsfähigkeit und das Konzentrationsvermögen zu steigern, Muskelschmerzen zu lindern und Impotenz entgegenzuwirken. Durch seinen antioxidativen Charakter vermag er die Alterung zu verzögern und Krebs vorzubeugen.
Neuere Studien erweisen, dass Ginkgo bei Vorbeugung und Behandlung von Makuladegeneration helfen kann und auch deutlich antidepressive Wirkung zeigt. Kürzliche Forschung gibt zur Hoffnung Anlass, dass Ginkgopräparate das Fortschreiten der Alzheimer Erkrankung aufhalten können.
Mangelhafte Hirndurchblutung kann sich durch Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Ohrensausen, Gedächtnisschwäche, Orientierungs- und Sprachstörungen bemerkbar machen. Die durchblutungsverbessernde Wirkung des Ginkgo kann hier helfen, ebenso bekämpft er Arteriosklerose. Er wird empfohlen bei niedrigem Blutdruck, Krampfadern, Krämpfen, tauben Fingern, Unterschenkelgeschwüren und Thrombosen, Tinnitus und Demenz Schlaganfällen kann er vorbeugen helfen. Man entdeckte außerdem, dass sich Schlafstörungen älterer Menschen damit positiv beeinflussen lassen. Zudem schützt Ginkgo wohl die Gehirnzellen. Gefäßschäden durch Diabetes und Nikotin sind damit ebenfalls behandelbar .Ginkgo ist somit auch der Baum der Durchblutung.
Dr. Duke empfiehlt Ginkgo-Extrakt zudem bei Allergien und Asthma. Die Ginkgolide gehen in Wechselwirkung mit dem Thrombozyten-aktivierenden Faktor (PAF), der eine Schlüsselrolle bei der Auslösung von Allergien, Asthma und Entzündungen spielt.
Einige Studien befassten sich mit der Wirkung von Ginkgo bei der Schaufensterkrankheit (schlechte Durchblutung der Beine), die Fähigkeit zu gehen verbessert sich damit zunehmend. Es gibt zahlreiche europäische Studien, die beim Raynaud-Syndrom (kalte Hände) nach Einnahme von Ginkgo Besserung testieren.