Erst 1977 konnte der Forscher Jeejeeboy erstmals Chrommangelerscheinungen an einem Patienten nachweisen, die sich in Form von Glukoseintoleranz, Hyperlipidämie und Neuropathie äußerten. Er konnte diese Symptome durch gezielte Chromzufuhr wieder beseitigen. In den 1980er Jahren erwiesen Studien, dass Chrom am Glukosetoleranz-Faktor (GTF), dem Zusammenspiel von Insulin und Glukose, wesentlich beteiligt ist. Chrom kann dabei Produktion und Wirkung des Insulins deutlich verbessern. Es wird benötigt, damit sich das Hormon Insulin an die Empfangsstellen der Zellmembranen binden kann, wodurch deren Aufnahmebereitschaft für Glukose zur Energiegewinnung hergestellt wird. Chrom ist entscheidend am Zucker- und Fettstoffwechsel beteiligt. Mit zunehmendem Alter sinkt die Chromkonzentration in verschiedenen Körpergeweben deutlich, gleichzeitig nehmen die Stoffwechselstörungen zu. Diverse Untersuchungen beziffern die durchschnittliche tägliche Chromaufnahme auf 25 – 40 Mikrogramm, den Minimalbedarf schätzt man jedoch auf mindestens 50 Mikrogramm (mcg). Vitamin C steigert die Aufnahme von Chrom im Körper.
60 pflanzliche Kapseln zu je 500 mg - Gesamtgewicht 30 g
Täglich 2 x 1 Kapsel mit einem Glas Wasser zu einer Mahlzeit, in Situationen erhöhten Bedarfs auch mehr.
Die Ernährung sollte abwechslungsreich und ausgewogen sein, denn der Körper braucht Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und andere Vitalstoffe zur Erhaltung seiner Leistungsfähigkeit und Abwehrkraft. Da unser Körper die meisten dieser Vitalstoffe nicht selbst herstellen kann, müssen sie mit der täglichen Nahrung oder als gezielte Nahrungsergänzung aufgenommen werden.
Nahrungsergänzungsmittel sollen nicht als Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung dienen, sind aber als Ergänzung sinnvoll. Die empfohlene Tagesdosis soll nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite kleiner Kinder sowie kühl und gut verschlossen aufbewahren.
Für Vegetarier geeignet. Frei von Gluten. Ohne Milchzucker. Reismehl (Füllstoff), Hydroxypropylmethylcellulose (Kapselhülle), Chromchlorid

| Inhaltsstoff |
Pro Kapsel |
Pro Tagesverzehr |
| Chrom |
100 mcg |
200 mcg = 75 % * |
* % RDA = Prozentanteil an der empfohlenen Tagesdosis

Erst 1977 konnte der Forscher Jeejeeboy erstmals Chrommangelerscheinungen an einem Patienten nachweisen, die sich in Form von Glukoseintoleranz, Hyperlipidämie und Neuropathie äußerten. Er konnte diese Symptome durch gezielte Chromzufuhr wieder beseitigen.
In den 1980er Jahren erwiesen Studien, dass Chrom am Glukosetoleranz-Faktor (GTF), dem Zusammenspiel von Insulin und Glukose, wesentlich beteiligt ist. Chrom kann dabei Produktion und Wirkung des Insulins deutlich verbessern. Es wird benötigt, damit sich das Hormon Insulin an die Empfangsstellen der Zellmembranen binden kann, wodurch deren Aufnahmebereitschaft für Glukose zur Energiegewinnung hergestellt wird. Chrom ist entscheidend am Zucker- und Fettstoffwechsel beteiligt.
Mit zunehmendem Alter sinkt die Chromkonzentration in verschiedenen Körpergeweben deutlich, gleichzeitig nehmen die Stoffwechselstörungen zu. Diverse Untersuchungen beziffern die durchschnittliche tägliche Chromaufnahme auf 25 – 40 Mikrogramm, den Minimalbedarf schätzt man jedoch auf mindestens 50 Mikrogramm (mcg). Vitamin C steigert die Aufnahme von Chrom im Körper.
Auswirkungen von Chrommangel:
- Erhöhte Cholesterin- und Triglyceridwerte im Blut
- Gestörte Glukosetoleranz (erhöhter Blutzucker nach dem Essen) und verminderte Insulinwirkung
- Unterzuckerung und deren Symptome wie Energielosigkeit, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen....
- Nervenstörungen (Neuropathien), die sich durch Gefühllosigkeit und Kribbeln in Armen und Beinen äußern
Erhöhter Bedarf bei: Stress, Leistungssport, Infektion, Schwangerschaft, zunehmendem Alter, hohem Verzehr von Süßigkeiten und/oder Alkohol, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen
Welche Funktionen erfüllt Chrom im Körper?
- Proteinstoffwechsel: Chrom ermöglicht den Einbau der Aminosäuren Serin, Methionin, Glycin und Alpha-Amino-Buttersäure ins Herzgewebe
- Fettstoffwechsel: Chrom senkt das Gesamtcholesterin sowie die Triglyceride im Blut, gleichzeitig hilft es das günstige HDL-Cholesterin zu erhöhen
- Kohlenhydrat-Stoffwechsel: Bei Glukose-Intoleranz steigert Chrom die Aufnahme von Glukose zur Energiegewinnung in den Körperzellen. Es wirkt sowohl bei erhöhtem Blutzucker (Hyperglykämie) als auch bei Unterzucker (Hypoglykämie)
Literatur:
Burgersteins Handbuch Nährsoffe, Haug Verlag 2002
Uwe Gröber: Orthomolekulare Medizin, Wissensch. Verlagsgesellschaft Stuttgart 2008
Dietl/Ohlenschläger: Handbuch der Orthomolekularen Medizin, Haug Verlag 2001