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Carotinoide-Mischung - 60 Kps. je 420 mg - HP

[HP-CARO]
€14.50





Carotinoide-Mischung - 60 Kps. zu je 420 mg - HP

Carotinoide sind Antioxidantien, für den Eiweißstoffwechsel und das Immunsystem, sie unterstützen den Körper bei Wachstum und der Produktion von Geschlechtshormonen.

Als Carotinoide bezeichnet man eine umfangreiche Klasse an natürlichen Farbstoffen, die eine gelbe bis rötliche Färbung verursachen. Carotinoide zählen zu den Terpenen. Sie kommen vor allem in den Chromoplasten und Plastiden der Pflanzen, in Bakterien, aber auch in der Haut, in der Schale und im Panzer von Tieren, sowie in den Federn oder im Eigelb der Vögel vor, wenn die betreffenden Tiere mit ihrer Nahrung farbstoffhaltiges Pflanzenmaterial aufnehmen. Denn nur Bakterien, Pflanzen und Pilze sind in der Lage, diese Pigmente zu synthetisieren. Es sind mittlerweile 800 verschiedene Carotinoide identifiziert. Das bekannteste und am häufigsten vorkommende Carotinoid ist das β-Carotin (Karotte), das auch als Provitamin A bekannt ist.

Verkaufsgröße

60 pflanzliche Kapseln zu je 420 mg - Gesamtgewicht 25,2 g

Verzehrempfehlung

Täglich 3 x 1 Kapsel mit einem Glas Wasser zu einer Mahlzeit, in Situationen erhöhten Bedarfs auch mehr.

Hinweise

Die Ernährung sollte abwechslungsreich und ausge­wogen sein, denn der Körper braucht Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und andere Vitalstoffe zur Erhaltung seiner Leistungsfähigkeit und Abwehr­kraft. Da unser Körper die meisten dieser Vitalstoffe nicht selbst herstellen kann, müssen sie mit der täglichen Nahrung oder als gezielte Nahrungsergän­zung aufgenommen werden.

Nahrungsergänzungs­mittel sollen nicht als Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung dienen, sind aber als Ergänzung sinnvoll. Die empfohlene Tagesdosis soll nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite kleiner Kinder sowie kühl und gut verschlossen aufbewahren.

Zutaten

Für Vegetarier geeignet. Frei von Gluten. Ohne Milchzucker. Reismehl (Füllstoff), Hydroxypropylmethylcellulose (Kapselhülle), 12 % luteinhaltiger Studentenblumenextrakt, gemischte Carotinoide, 6 % lycopinhaltiger Tomatenextrakt, 3 % zeaxantinhaltiger Studentenblumenextrakt

Tabelle der Inhaltsstoffe


Inhaltsstoff                          Pro Kapsel             Pro Tagesverzehr            
Lutein 60 mg 120 mg
Lycopin 30 mg 60 mg
Zeaxantin 15 mg 30 mg
Gemischte Carotinoide 6 mg 12 mg

Wissenswertes über Carotinoide

Als Carotinoide (auch: Karotinoide) bezeichnet man eine umfangreiche Klasse an natürlichen Farbstoffen, die eine gelbe bis rötliche Färbung verursachen. Carotinoide zählen zu den Terpenen. Sie kommen vor allem in den Chromoplasten und Plastiden der Pflanzen, in Bakterien, aber auch in der Haut, in der Schale und im Panzer von Tieren, sowie in den Federn oder im Eigelb der Vögel vor, wenn die betreffenden Tiere mit ihrer Nahrung farbstoffhaltiges Pflanzenmaterial aufnehmen. Denn nur Bakterien, Pflanzen und Pilze sind in der Lage, diese Pigmente zu synthetisieren. Es sind mittlerweile 800 verschiedene Carotinoide identifiziert. Das bekannteste und am häufigsten vorkommende Carotinoid ist das β-Carotin (Karotte), das auch als Provitamin A bekannt ist.

Etwa 50 Carotinoide zeigen diese Wirkung, d. h. sie werden im menschlichen Körper in Retinol umgesetzt. Diese Wirkung drückt man mit Hilfe sogenannter Retinoläquivalente aus, wobei etwa 6 mg β-Carotin und 12 mg gemischte Carotinoide einem Retinoaläquivalent entsprechen. Den Carotinoiden wird auch sonst große gesundheitliche Bedeutung zugesprochen. Im menschlichen Körper spielen 6 Carotinoide eine wesentliche Rolle: β-Carotin, α-Carotin, Lycopin, β-Cryptoxanthin, Lutein und Zeaxanthin. Die meisten von ihnen haben die Funktion von Antioxidantien. Dadurch sollen sie vielen Erkrankungen wie Krebs, Arteriosklerose, Rheuma, Alzheimer und Parkinson, Grauem Star oder der Hautalterung vorbeugen.

Von allen Nahrungscarotinoiden hat Lycopin (z. B. in Tomaten) das größte antioxidative Potenzial und gilt als wirksamster Schutz vor dem besonders reaktiven Singulett-Sauerstoff. Lycopin hemmt auch das Wachstum von Tumorzellen effektiver als α- oder β-Carotin.

Die antikanzerogene Wirkung der Carotinoide ergibt sich theoretisch auch aus ihrer Eigenschaft eine gut funktionierende Kommunikation zwischen den Zellen herstellen zu können. Insbesondere β-Carotin, Cryptoxanthin und Canthaxanthin, regen den Austausch zwischen den Zellen an, indem sie die Synthese von Connexin bewirken. Diese Verbindung ist maßgeblich an der Bildung der Gap Junctions beteiligt, deren Anzahl bei Krebszellen vermindert ist. Carotinoide sollen jedoch nur in der Prävention eingesetzt werden, da sie in der eigentlichen Krebstherapie oder in der Vorbeugung von Rückfällen keine Wirkung zeigen. Besonders bei bereits an Krebs erkrankten Patienten sei mit hochdosierten Präparaten Vorsicht geboten.

In Leber, Augen, Haut und Fettgewebe liegen bestimmte Carotinoide in deutlich höherer Konzentration vor als in anderen Körpergeweben. In der Netzhaut des Auges, im sogenannten gelben Fleck (Macula), kommen die Carotinoide Lutein und Zeaxanthin in größeren Mengen vor. Diese Carotinoide wirken hier vermutlich als natürliche Schutzmechanismen, da die Netzhaut mit ihren besonders oxidationsempfindlichen mehrfach ungesättigten Fettsäuren besonders anfällig für den Angriff freier Radikale ist.

Neben Beta-Carotin spielen insbesondere die Carotinoide Lutein, Lycopin, Zeaxanthin, Cryptoxantin und Alpha-Carotin eine wichtige Rolle für die Gesundheit. Carotinoide reichern sich in bestimmten Geweben bevorzugt an, z: B. Lycopin in den Nebennieren und in den Hoden, Lutein und Zeaxanthin in den Augen und im Gelbkörper, Zeaxanthin im Fettgewebe,  Alpha- und Beta-Carotin in der Leber.

Es ist schwierig, für Carotinoide einen Mindestbedarf festzulegen. Die D-A-CH-Referenzwerte geben einen Schätzwert von 2 – 4 mg  Beta-Carotin pro Tag an. Zahlreiche Wissenschaftler empfehlen für eine optimale Vorsorge Dosierungen zwischen 5 und 20 mg Carotinoide täglich. Gespeichert werden sie in erster Linie in Fettgewebe und Leber.

Mögliche Ursachen für einen Mangel:

  • Unzureichende Zufuhr, schlechte Aufnahme durch Beeinträchtigung der Verdauungsorgane
  • Oxidativer Stress durch z. B. Diabetes, Krebs, Rauchen, Leistungssport, Sonnenbäder..
  • Arzneimittel: Neomycin, Colestyramin

Mögliche Folgen eines Mangels:

  • Erhöhtes Risiko für Herzinfarkt  und verschiedene Krebsarten
  • Grauer Star und Makula-Degeneration

Erhöhter Bedarf bei:

Immunkrankheiten wie AIDS, Makula-Degeneration und Grauem Star, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Hauterkrankungen, Karzinomen

Literatur

Earl Mindell: Die neue Vitaminbibel, Heyne Verlag 2007 
Uwe Gröber: Orthomolekulare Medizin, Wissensch. Verlagsgesellschaft Stuttgart 2008



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